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Jetzt wird es langsam eisig

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In wenigen Stunden erreicht eine aktive Kaltfront die Schweiz. Sie leitet eine länger anhaltende Kältephase ein, meldet MeteoNews.

Gegen Abend verdichtet sich die Bewölkung von Westen her. Der Regen wird häufiger, die Schneefallgrenze steigt in der ersten Nachthälfte sogar noch etwas an. In den Föhntälern kommt es im Vorfeld einer sich rasch nähernden Kaltfront zu einem kurzen Föhnstoss, auch im Flachland frischt der Südwestwind mehr und mehr auf. In der zweiten Nachthälfte erfasst uns schliesslich von Frankreich und Deutschland her die erwähnte Kaltfront. Bei ihrem Durchzug wird der Wind stark bis stürmisch. Die Spitzenböen liegen im Flachland im Bereich von 60 bis 80 km/h, an exponierten Orten auch darüber. Auf den Bergen kommt es zu Orkanböen.

Auf der Rückseite der Kaltfront strömt markant kältere Luft bei uns ein, die Schneefallgrenze sinkt bis zum Morgen in tiefe Lagen. Am Freitag beginnt sich die Feuchtigkeit entlang des Alpennordhangs zu stauen, hier schneit es immer wieder. Durch die einfliessende Höhenkaltluft wird die Luftschichtung immer labiler, so muss auch im Mittelland mit gelegentlichen Schneeschauern gerechnet werden. Im Rahmen dessen sind sogar Blitz und Donner möglich! Bei mässigem Westwind erreichen die Temperaturen nur noch knappe Plusgrade.

Am Wochenende kühlt es weiter ab, staffelweise erreichen uns weitere Fronten mit Neuschnee. Die Temperaturkurve zeigt täglich weiter nach unten, ab Sonntag stellt sich Dauerfrost ein. Der Höhepunkt dieser Kältewelle wird wohl erst Mitte der nächsten Woche erreicht.

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