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Das ist beim Kauf einer Sonnenbrille zu beachten

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Schon vor über 2000 Jahren schützten die ersten gut betuchten Menschen ihre Augen mit grünen Smaragden vor greller Sonneneinstrahlung. Im Laufe der Zeit hat sich in puncto Augenschutz so einiges getan.

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Sonnenbrillen gelten heutzutage als modisches Stilelement und sind beliebter denn je – selbst bei regnerischem Wetter wird nur ungern auf das schicke Accessoire verzichtet. Doch bei der Jagd nach den stilvollsten Modellen vergessen so manche, welchen Zweck die Brillen eigentlich erfüllen sollen: den Schutz der Augen vor UV-Strahlen.

Den Durchblick bewahren bis ins hohe Alter

Besonders im Sommer, aber auch im Winter bei Schneefall, können UV-Strahlen die Netzhaut schädigen und eine Hornhauttrübung verursachen. Ursächlich hierfür ist der UV-Index, der sich je nach Höhenlage und Wetter verändern kann – einen Überblick über die aktuelle Prognose der Schweiz findet man hier. Bei einem ausgeprägten "Grauen Star" kann sogar eine Operation nötig werden. Zudem kann das ständige Blinzeln wegen des grellen Sonnenlichts zu Kopfschmerzen führen und die Augen ermüden. Wer eine Hornhauttrübung in Kauf nimmt, riskiert dadurch, im Alter Schwierigkeiten beim Lesen zu bekommen. Daher sollte man beim Kauf einer Sonnenbrille vor allem auf die Qualität achten, um die ultravioletten Strahlen zu blockieren.

CE-Zeichen ein Muss

Ein wichtiges Qualitätskennzeichen ist das CE-Zeichen am Bügel. Dieses Merkmal bekommt eine Sonnenbrille nur dann, wenn sie die vorgeschriebenen EU-Normen erfüllt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seine Brille am besten bei einem Optiker kaufen – hier kann man sicher sein, dass sämtliche Modelle einen umfassenden Augenschutz bieten. Wer sich den Gang zum Optiker in der Stadt sparen möchte, kann sich alternativ auch im Netz umschauen. Hier sind mittlerweile zahlreiche Anbieter wie Edel-Optics zu finden, die Sonnenbrillen von diversen verschiedenen Marken und Designern anbieten. Die Anprobe erfolgt hier über ein einfaches Tool, das einem das gewünschte Brillenmodell virtuell auf das Gesicht zaubert – auf komfortable Art und Weise kann man so sichergehen, dass einem das auserwählte Modell auch tatsächlich steht.

UV-Kategorien

Neben der CE-Kennzeichnung sollte man beim Kauf auch auf die angegebene UV-Klassifizierung achten. Die Sonnenbrillen werden zwischen Kategorie 1 bis 4 klassifiziert. Sonnenbrillen im Bereich 2 und 3 bieten einen hohen UV-Schutz und lassen nur minimal UV-Strahlungen hindurch. Wer jedoch im Winter häufig in den Schweizer Bergen unterwegs ist, sollte sich bei der EU-Kategorie 4 umsehen. Diese ist für besonders starke Strahlungsverhältnisse gemacht und garantiert einen umfassenden Schutz. Bei all den Vorkehrungen gegen das Sonnenlicht sollte man jedoch nicht vergessen, dass zu wenig Sonnenlicht ebenfalls schaden kann – es senkt nämlich beispielsweise den Blutdruck und kurbelt die Vitamin-D Bildung im Körper an. 

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