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Autisten freuen sich auf Pfäffikersee-Lauf

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Am 29. September nimmt erstmals eine Gruppe von rund 20 Läuferinnen und Läufern mit Autismus am Pfäffikersee-Lauf teil.

Menschen mit Autismus haben oft Mühe, eine Freizeitbeschäftigung zu finden. Vieles ist zu laut, zu unstrukturiert, zu unvorhersehbar. Laufen bietet Menschen mit Autismus eine gute Möglichkeit, sich ungestört und frei bewegen zu können. „An einem offiziellen Laufanlass teilzunehmen ist ein grosser Wunsch von vielen Betroffenen - sie schaffen dies aber nicht ohne Autismus-gerechte Anpassungen“, erklärt Regula Buehler, Geschäftsleiterin von ads. „Wir bieten Menschen mit Autismus-Spektrum die Möglichkeit, etwas zu erleben, was für die restlichen Teilnehmenden völlig normal ist.“

Strecke frei wählbar

Die 21 Läuferinnen und Läufern von ads erhalten ihre Startnummern bereits vor dem Lauf und werden einander sowie die Helferinnen und Helfer dank einheitlicher T-Shirts leichter erkennen. Am Start stehen eine separate Garderobe und Toilette zur Verfügung. Zwei Zelte im Startgelände bieten etwas Ruhe. Auf einen Startschuss wird verzichtet, und im Ziel befinden sich separate Getränkespender. Die Teilnehmenden dürfen für die 1,9 km oder 6 km lange Strecke eine Begleitperson mitnehmen. Die 25-jährige Tanja aus dem Kanton Baselland nimmt am 29. September die lange Route in Angriff: „Ich mache den Lauf mit, weil mir Sport wichtig ist. Ausserdem verbringe ich gerne so viel Zeit wie möglich mit ads.“

Möglich werden die Anpassungen durch die Unterstützung der Zürcher Kantonalbank sowie der Organisatoren.

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