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Trends um das Thema Essen: So kommen wir heutzutage an unsere Lebensmittel

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Das 21. Jahrhundert hat in Sachen Ernährung einiges ermöglicht. Ein Teil der Gesellschaft beschäftigt sich so stark wie noch nie mit den täglichen Essgewohnheiten. Manch einer hält sich strikt an eine spezielle Paleo-Diät, oder kocht ausschliesslich vegetarisch oder vegan. Wieder andere haben neben ihrem Vollzeit-Job nicht einmal mehr die Zeit, sich selbst etwas zu Essen zu machen. Und genauso stark wie der Ernährungsstil, unterscheiden sich heutzutage auch die Möglichkeiten, an seine Lebensmittel zu kommen.

Nicht nur in Sachen Technik oder Business gibt es dank Modernisierung und Digitalisierung immer mehr Möglichkeiten, sondern auch unsere Ernährung wird immer fortschrittlicher. Was wir essen und woher wir diese Zutaten bekommen, unterscheidet sich stärker denn je. Das Internet ermöglicht es, frisches Essen oder ausgewählte Zutaten per Mausklick zu uns nach Hause liefern zu lassen. Und da letztes Jahr bereits über 90 Prozent aller Schweizer das Internet regelmässig genutzt haben, steht auch die Online-Bestellung von Essen hoch im Kurs. Auf der anderen Seite sehnen sich viele Leute auch wieder nach Entschleunigung und versuchen, mehr freie Zeit offline zu verbringen. Dieser Trend zu einem bewussteren Leben wirkt sich auch auf die Ernährung aus: Viele Konsumenten achten immer mehr auf regionale, nachhaltige und biologische Lebensmittel. Die Möglichkeiten der eigenen Ernährung unterscheiden sich also so stark wie noch nie – und bringen zwei Trends hervor, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Online beliefern lassen

Andere Branchen machen es bereits seit Jahren vor und man kennt es bereits aus der Gastronomie. Nun gilt auch bei Lebensmitteln: einfach online bestellen. Per Mausklick kann man sich passende Zutaten einfach vor die Haustür liefern lassen. Gerade für Menschen mit vollem Terminplan ist dieser Trend eine grosse Erleichterung. Man spart Zeit und muss nach einem langen Arbeitstag nicht noch einkaufen gehen, um frische Lebensmittel daheim zu haben. Heutzutage kann man sein Essen über zahlreiche Online-Supermärkte bestellen, oder sich eine sogenannte Kochbox abonnieren. Diese kommt dann jede Woche zu einem nach Hause. Sie enthält alles, was man zum Kochen braucht – frische Zutaten und Rezepte für jeden Tag, wodurch die Suche nach dem passenden Gericht entfällt. Ein Trend, der es unserer modernen Gesellschaft vielleicht ermöglicht, sich noch täglich an den Herd zu stellen.

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„Frisch vom Hof“ geholt

Der zweite Trend geht in die entgegengesetzte Richtung. Seine Lebensmittel im Laden um die Ecke zu kaufen, steht wahrscheinlich für die meisten immer noch an der Tagesordnung. Für manche ist aber selbst der Bio-Supermarkt nichtmehr nachhaltig genug: Immer mehr Leute wollen wissen, woher genau ihr Essen stammt und wie es produziert wird. Daher werden Lebensmittel auf dem Wochenmarkt oder direkt vom Erzeuger gekauft. Saisonale Produkte direkt vom Hof – das ist natürlich bestens für unsere Umwelt. Käufer können sicherstellen, dass Produkte aus nachhaltiger, regionaler Landwirtschaft stammen. Lange Transportwege entfallen und man fördert nicht zuletzt die regionale Wirtschaft. Einziger Nachteil hier: Es muss gegessen werden, was gerade geerntet wird. Und wer im Winter Lust auf Erdbeeren bekommt, der hat dann leider Pech gehabt.

 

Bild1: © Wavebreak Media Ltd  /123rf.com
Bild2: © Vasyl Dolmatov/123rf.com

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