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Eine Nummer größer, bitte

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Passende Kinderschuhe zu finden ist wahrlich nicht einfach: Am Montag adelt TV-Sender arte die Erfolgsgeschichte eines österreichischen Forschungsteams.

Am Anfang war die Idee, dann ein Test, und daraus entwickelte sich ein kleines Erfolgsprojekt: die Kinderfußmesstage. Drei Wissenschaftler aus Österreich fanden bei einer ersten Untersuchung heraus, dass ein Großteil der Kindergartenkinder viel zu kurze Schuhe trägt. Ein Umstand, der sowohl Eltern als auch Orthopäden Sorgen bereitet. Für die einen ist der Kauf passender Kinderschuhe eine Tortur, die anderen beobachten immer mehr Fußschäden durch zu kurze Schuhe.

Drei Bausteine brauchte es für die Umsetzung der Kinderfußmesstage: ein Messgerät, mit dem sich Füße und Innenlänge der Schuhe messen ließen, eine ausgefeilte Diagnose-Software und Partner, die an diesem neuen Gesundheitsthema interessiert waren. Das Konzept ging auf: Inzwischen sind Füße und Schuhe von über 12.000 Kindern in fünf Ländern unter die Lupe genommen worden. Die Ergebnisse ähneln sich dramatisch und es zeigt sich, dass zu kurze Schuhe ein internationales Problem sind.

Bereits im Februar dieses Jahres berichtete die Wochenzeitung "Die Zeit" über aktuell publizierte Resultate der Forscher. Nun hat das arte-Wissenschaftsmagazin "Xenius" einen Kinderfußmesstag im Auftrag der burgenländischen Gebietskrankenkasse besucht und berichtet in der Folge "Aua - wie kommen die Kleinen gesund durch die Kindheit" am Montag, 20. September, über die großen Probleme mit zu kleinen Schuhen.

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