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Schweizer lieben Europa - als Reiseziel

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Wer in die Sommerferien fährt, verreist durchschnittlich für knapp 14 Tage und lässt sich den Urlaub 1600 Franken pro Person kosten. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch. Wichtigstes Reiseziel ist Europa.

Sommerzeit ist Ferienzeit. Auch dieses Jahr fahren wieder Millionen von Schweizern in die Sommerferien. Und Herr und Frau Schweizer lassen sich diese etwas kosten: Wer in die Ferien fährt, gibt dafür diesen Sommer durchschnittlich gut 1600 Franken pro Person aus. Im Schnitt dauern die Ferien rund 14 Tage. Dies zeigte eine repräsentative Befragung des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch. Dabei befragte im Auftrag von comparis.ch das Marktforschungsinstitut Link im Juni 2011 insgesamt 1203 Personen aus allen Landesteilen zu ihren Ferienplänen. 695 Personen, also knapp 60 Prozent, haben dabei angegeben, diesen Sommer in die Ferien zu fahren. Diese sind ausführlich zum geplanten Urlaub befragt worden. Gut ein Drittel der Befragten verreist dieses Jahr gar nicht, 7 Prozent sind noch unentschlossen.

Die Hälfte gibt gleich viel aus wie im Vorjahr

Die Umfrage zeigt, dass sich das Ferienbudget bei den meisten Befragten im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert hat. So geben knapp 50 Prozent der Befragten mit Ferienplänen an, dass ihr Urlaubsbudget gleich hoch wie im Vorjahr ist. 26 Prozent geben mehr für Ferien aus, 21 Prozent weniger. «Die durchschnittlichen Ausgaben von 1600 Franken pro Person sind nur ein Teil der Wahrheit, zwischen extremen Budgetferien und luxuriösen Urlaubsreisen ist alles möglich», sagt Richard Eisler, Geschäftsführer von comparis.ch. Die Umfrage bestätigt Eislers Aussage: Die 5 Prozent, die sich das Reisen am meisten kosten lassen, geben pro Person mehr als 5000 Franken aus. Bei den 5 Prozent mit dem kleinsten Ferienetat stehen hingehen pro Kopf maximal 300 Franken zur Verfügung.

Am liebsten verbringen die Reiselustigen ihre Ferien im europäischen Ausland (68 Prozent), gefolgt von der Schweiz (18 Prozent). In Nordamerika verbringen 6 Prozent die Ferien, in Asien, Afrika und Südamerika nur je 2 Prozent der Befragten mit Reiseplänen. Dabei gibt es zwischen den Sprachregionen Unterschiede: Nur jeder zehnte Westschweizer und Tessiner verbringt die Ferien in der Schweiz. Jeder fünfte Deutschschweizer macht hingegen Urlaub hierzulande. «Dass Tessiner ihre Ferien weniger oft in der Schweiz verbringen, überrascht nicht, schliesslich wohnen sie bereits in einer beliebten Schweizer Feriendestination und der Weg nach Italien, einem klassischen Ferienland, ist auch kürzer als für die Deutschschweizer», sagt Eisler.

Wichtigste Gründe fürs Nicht-Reisen: Kein Geld oder keine Zeit

Das Drittel der Befragten, das nicht in die Ferien reist, hat comparis.ch dazu befragt, wieso dieses Jahr kein Urlaub ansteht. Dabei zeigt sich: Die wichtigsten Gründe, nicht zu verreisen, sind fehlende Zeit (22 Prozent) oder fehlendes Geld (20 Prozent). Weiter finden 19 Prozent, dass es zuhause am schönsten ist.

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