Sammeleifer der Bevölkerung bei Getränkeverpackungen ungebremst
Auch 2010 wurde in der Schweiz der überwiegende Teil der Getränkeverpackungen aus Glas, PET und Alu gesammelt. Die im Gesetz festgeschriebene minimale Verwertungsquote von 75% wurde wiederum deutlich überschritten.
Die Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) legt die Mindestverwertungsquote von 75% für Getränkeverpackungen aus Glas, PET und Aluminium fest. Die Verwertungsquoten im Jahr 2010 für Glas (94%) und für Alu-Dosen (91%) überschreiten diese Minimalanforderungen deutlich. Bei der Sammlung von PET-Flaschen wird die Zielvorgabe mit einer Verwertungsquote von 80% ebenfalls problemlos erreicht.
Sensibilisierte Bevölkerung
Seit mehreren Jahren wird die vorgegebene minimale Verwertungsquote von 75% bei den Separatsammlungen von Glas- bzw. PET-Flaschen sowie Alu-Dosen überschritten. Dieser Erfolg ist der Mitwirkung aller Beteiligten an den Sammelsystemen, d.h. Bevölkerung, Gemeinden, Verbänden und Detailhandel zu verdanken. Die mit der Sammlung der Getränkeverpackungen beauftragten Organisationen VetroSwiss, IGORA und PET-Recycling führen gezielt Kampagnen zur Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten durch. Sie unterhalten auch ein dichtes Netz von Sammelstellen, das der Bevölkerung die Separatsammlung erleichtert und so zur umweltgerechten Abfallentsorgung beiträgt.
2010 stieg die Gesamtmenge an Getränkeverpackungen auf 305`168 Tonnen (2009: 304`505 Tonnen) an, wovon 91% oder 280`270 Tonnen dem Recycling zugeführt wurden (2009: 93% resp. 282`327 Tonnen). Der leichte Rückgang liegt im Bereich der normalen Schwankungen, die z.B. durch die Einführung von neuen bzw. dem Absetzen von alten Produktlinien erklärt werden können. Aufgrund der guten Verankerung der Separatsammlungen in der Bevölkerung kann auch in Zukunft mit stabilen Verwertungsquoten auf hohem Niveau gerechnet werden.



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