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49 Kinder und Jugendliche werden «UNICEF Juniorbotschafter 2011»

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image 31 der 49 frisch ausgezeichneten Juniorbotschafter/innen 2011 mit TV-Moderator und UNICEF Botschafter Kurt Aeschbacher und Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin UNICEF Schweiz

Im Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee in Bern wurden heute 49 Kinder aus 13 Kantonen zu UNICEF Juniorbotschaftern ausgezeichnet. Die Kinder haben sich während Jahren mit eigenen Aktionen für das Kinderhilfswerk eingesetzt. UNICEF Botschafter Kurt Aeschbacher übergab die Auszeichnung.

«Wer sich stark macht für andere, denen es weniger gut geht, verdient höchstes Lob!» erklärte UNICEF Botschafter Kurt Aeschbacher in seiner Lobrede. «Zwar gelten die Kinderrechte für alle Kinder weltweit, doch längst nicht alle können sie wahrnehmen. Viele werden benachteiligt, ausgebeutet, misshandelt. Mit euren Aktionen habt ihr darauf aufmerksam gemacht, dass es anderen weniger gut geht als euch. Dafür verdient ihr Respekt und Anerkennung.»

«UNICEF ist beeindruckt von Eurem Mitgefühl und Eurer Ausdauer», erklärte UNICEF-Geschäftsleiterin Elsbeth Müller und betonte, es sei nicht selbstverständlich, dass Kinder sich während mehrerer Jahre zuverlässig für eine Sache einsetzten. «Ihr habt mit euren Aktionen ausgedrückt, was vielen Erwachsenen verloren gegangen ist: Die Überzeugung nämlich, dass sich die Welt zum Besseren verändern lässt.»

Engagement über Jahre hinweg

Um Juniorbotschafter/-in zu werden, braucht es Ausdauer. Sechs Aktionen muss ein Kind vorweisen, damit es die Auszeichnung erhält. Viele sammeln während der Sternenwoche, der gemeinsamen Sammelaktion von UNICEF und Schweizer Familie. Oftmals entwickeln Kinder überraschende und fantasievolle Ideen, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. So wurden etwa Vernissagen mit eigenen Kunstwerken, Lotto- und Kinonachmittage und sogar Schneckenrennen organisiert, Schweizerfähnchen für ein Fussballspiel hergestellt und verkauft, oder Fahrten mit einer selbstgebauten Schaukel angeboten. Doch auch diejenigen Kinder, die auf Bewährtes setzen und Backwaren sowie Selbstgebasteltes verkaufen, sammeln Jahr für Jahr erfolgreich Spenden – und haben Spass dabei.

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