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Basel-Land spendet für Nordafrika und Japan

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Der Regierungsrat hat heute Dienstag 100'000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Flüchtlinge aus Nordafrika und für die Katastrophenopfer in Japan gesprochen.

Libyens Staatschef Gaddhafi hat mit seinem Militäreinsatz gegen die eigene Bevölkerung Tausende von Menschen in die Flucht getrieben. In den Flüchtlingslagern an der Grenze zu Libyen wird nun dringend Hilfe benötigt.Das Schweizerische Rote Kreuz ist vor Ort tätig und versorgt die notleidende Bevölkerung mit dem Nötigsten. Der Regierungsrat hat beschlossen, diesen Einsatz mit 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds zu unterstützen.

Japan ist seit dem 11. März 2011 von drei schweren Katastrophen heimgesucht worden. Ein verheerendes Erdbeben im Nordosten des Landes löschte ganze Städte aus, der anschliessende Tsunami überflutete das Land und riss alles mit sich. Nachbeben folgten und folgen. Die Not der rund 500'000 Obdachlosen ist sehr gross. Es fehlt an Lebensmitteln, medizinischer Hilfe und Unterkünften. Die mögliche Nuklearkastastrophe, die vom Kernkraftwerk Fukushima her droht, erschwert die Lage der Betroffenen noch mehr. Die Glückskette Schweiz sammelt und ist dafür besorgt, dass die Spendengelder vor Ort richtig eingesetzt werden können. Der Regierungsrat unterstützt die Glückskette mit 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds.

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