Kinderparlament und Stadtrat tagen erstmals gemeinsam
Die erste Sitzung des Kinderparlaments (KiPa) im laufenden Schuljahr ist etwas Besonderes: Zum ersten Mal überhaupt treffen sich am Donnerstag, 23. September 2010, der Stadtrat und das Kinderparlament zu einer gemeinsamen Sitzung. Während gut zwei Stunden debattieren sie Kinder- und Jugendthemen und geben einander Einblick in ihre Parlamentsarbeit.
Los geht es um 14 Uhr mit einer kurzen Begrüssung durch Stadtratspräsident Urs Frieden, auf dessen Initiative die „Spezial-Session“ zurück geht. Vor den Augen und Ohren der KiPa-Kinder, die ebenfalls im Rathaussaal sitzen, bespricht dann der Stadtrat diverse Vorstösse zu Kinder- und Jugendthemen. Es geht um die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Bern, um Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher, um Instrumentalunterricht von Kindern oder um sogenannte Patengrosseltern. Auch die Jugendmotion „Licht für Sportanlagen“ soll im ersten Teil der „Spezial-Session“ behandelt werden.
Zuerst zuhören, dann mitreden
Für die KiPa-Kinder heisst es zuerst zuhören und zuschauen. Nach der gemeinsamen Pause sind sie am Zug. Im Vordergrund stehen die Abschlussberichte der „Bau- und Verbesserungsgruppe“. Diese Gruppe hat unter anderem erfolgreich die Begegnungszone „Mittelstrasse“ im Länggassquartier aufgewertet und den neu eröffneten Spielplatz an der Looslistrasse 9 (Untermattquartier) mit Spielzeug und Geld unterstützt. Weiter werden einige Arbeitsgruppen des Kinderparlaments neu gewählt. Und dann besprechen die Kinder ihre Finanzen vom vergangenen und ihr Budget für das kommende Jahr. Abgeschlossen wird die „Spezial-Session“ mit der Wahl der neuen KiPa-Präsidentin oder des -Präsidenten sowie dem „offenen Mikrofon“.
Der elektronische Identitätsnachweis SuisseID ist im Mai 2010 lanciert worden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO zieht eine erste Zwischenbilanz: Vor allem Firmen und Institutionen, die grosse Mengen beziehen, interessieren sich für die SuisseID. Dem SECO liegen aktuell Anträge mehrerer Grossabnehmer zum Bezug von 110`000 SuisseIDs vor. Die Sicherheit der SuisseID erfüllt hohe Ansprüche.
Die SuisseID ist seit dem 3. Mai 2010 in der Schweiz im Einsatz. Das erste Produkt für einen elektronischen Identitätsnachweis in der Schweiz wurde im Rahmen der dritten Stufe konjunktureller Stabilisierungsmassnahmen lanciert. Knapp fünf Monate nach der Lancierung zieht das SECO eine erste Bilanz.
Erste Zwischenbilanz
Aktuell liegen dem SECO formelle Anträge mehrerer Grossabnehmer für 110`000 SuisseIDs vor. Die Antragsteller sind Unternehmen, welche im Bereich E-Business, E-Government und E-Health tätig sind. Weitere Grossprojekte sind in Planung, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Das SECO wird im Spätherbst eine nächste Zwischenbilanz ziehen.



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