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19 Veranstaltungen gegen Rassismus

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Die Stadt Bern organisiert vom 14. bis 21. März zum ersten Mal eine Aktionswoche gegen Rassismus. Konzerte, Ausstellungen, Strassenaktionen und weitere Veranstaltungen sollen die Menschen in Bern für das Thema sensibilisieren. Unterstützt wird die Stadt dabei von Beratungs- und Fachstellen sowie von prominenten Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Politik.

Von Montag 14. bis Montag 21. März 2011 finden in Bern 19 Anlässe zum Thema Rassismus und Diskriminierung statt. Das Kompetenzzentrum Integration der Stadt Bern, Vereine, Quartierorganisationen und engagierte Einzelpersonen haben ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt: „Lebende Bücher“ erzählen von ihren Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzung. Jugendliche mit Migrationshintergrund geben Konzerte auf dem Casinoplatz. Zudem gibt es einen Fussball-Talk mit YB-Spielern, einen Sternmarsch, diverse Vorträge und Standaktionen, die das Thema Rassismus von verschiedenen Seiten beleuchten. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Am Samstag 19. März ist das Kompetenzzentrum Integration selber mit einem Stand auf dem Casinoplatz präsent. Das detaillierte Programm der Aktionswoche ist unter www.bern.ch/gegenrassismus aufgeschaltet.

Mit Prominenz gegen Rassismus

Das Kompetenzzentrum Integration organisiert die Aktionswoche mit Unterstützung der Informations- und Beratungsstelle gggfon (Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus) und der Eidgenössischen Fachstelle für Rassismusbekämpfung. Ausserdem engagiert sich ein fünfköpfiges Unterstützungskomitee für den Anlass. Ihm gehören unter anderen der Autor Pedro Lenz, YB-Trainer Vladimir Petkovic und Gemeinderätin Edith Olibet an.

Teil eines internationalen Netzwerkes gegen Rassismus

Die Stadt Bern ist seit 2009 Mitglied der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus. Die Koalition ist Teil eines von der UNESCO angeregten internationalen Netzwerkes von Städten, welche sich gemeinsam gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Nebst Bern sind auch die Schweizer Städte Genf, Lausanne, Winterthur und Zürich Mitglieder des europäischen Verbundes. Sie alle verpflichten sich damit, einen Aktionsplan zu erarbeiten und in zehn verschiedenen Handlungsfeldern Massnahmen gegen Rassismus zu ergreifen.

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