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Nachhaltiger Hochwasserschutz Aare Thun-Bern

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Die 18 Anstössergemeinden stellen sich klar hinter das Hochwasserschutzprojekt "aarewasser" und das vom Kanton vorgeschlagene weitere Vorgehen. Weil bezüglich Trinkwasserversorgung im Raum Kiesen/Uttigen zusätzliche Abklärungen erforderlich sind, wird das Projekt voraussichtlich erst Anfang 2012 zur Genehmigung eingereicht.

Das Jahrhundertprojekt "aarewasser" bezweckt nebst dem Schutz vor Überschwemmungen auch die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie eine Aufwertung des Gebiets für die Naherholung und für die Natur. Mit diesen Hauptzielsetzungen sollen die wichtigsten Interessen im Aareraum auf lange Frist hinaus gesichert werden. Der Kanton, die 18 Anstössergemeinden und die Schwellenkorporation Aare-Zulg-Korrektion planen im Rahmen dieses Projekts insgesamt 25 Massnahmen zwischen Thun und Bern.

Seit der Auflage vom November 2009 hat der Kanton mit 76 einsprechenden Parteien Verhandlungen durchgeführt und Projektänderungen eingeleitet. Der Kanton hat am Donnerstag (24.03.2011) die Gesamtprojektleitung über den Stand der Verhandlungen informiert. Mit dem grössten Teil der Einsprechenden konnte eine Einigung erzielt werden. Offene Punkte bestehen teilweise beim Landbedarf, wo noch nicht überall angemessener Realersatz gefunden werden konnte, sowie bei den Einschränkungen im Bereich der Waldbewirtschaftung und der Freizeitnutzung.

Als Herausforderung erweist sich die Wasserversorgung der Region Bern, die Trinkwasser aus dem Gebiet Uttigen/Kiesen bezieht. Weil in dieser wichtigen Frage immer noch Gespräche und Arbeiten im Gang sind, hat die Gesamtprojektleitung auf Vorschlag des Kantons entschieden, das Projekt erst dann zur Genehmigung zu verabschieden, wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist. Das dürfte voraussichtlich Anfang 2012 der Fall sein.

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