Katastrophenhilfe geht in Unterstützungseinsatz über
Die Schweizer Armee beendet die Katastrophenhilfeeinsätze im Kandertal und im Lötschental. Weitere Arbeiten der Armee in den Schadengebieten erfolgen als Unterstützungseinsatz im Rahmen der Verordnung über den Einsatz militärischer Mittel für zivile und ausserdienstliche Tätigkeiten (VEMZ).
Im Nachgang zu den schweren Unwettern vom 10. Oktober 2011 mit regional starken Verwüstungen vor allem im Kandertal und im Lötschental hat die Armee in diesen beiden Regionen militärische Katastrophenhilfe geleistet. Zu Spitzenzeiten standen mehr als 160 Armeeangehörige mit 30 Baumaschinen im Einsatz. Im Vordergrund standen die Evakuation von Menschen und Tieren, Verkehrsregelung, die Wiederherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Freilegen von Strassen, Erstellen von Notbrücken und Notstrassen, Aufbau von Notwasserversorgung) und Wiederherstellung von Flussläufen.
Die Situation in den Schadengebieten hat sich inzwischen soweit stabilisiert, dass der Einsatz als militärische Katastrophenhilfe Ende Oktober 2011 abgeschlossen werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden in den beiden Einsatzgebieten von der Armee im Assistenzdienst über 1500 Manntage geleistet.
Im Kander- wie auch im Lötschental bleiben hingegen Armeeangehörige bis zum 11. November weiter im Einsatz. Dies nach den Bestimmungen der Verordnung über den Einsatz militärischer Mittel für zivile und ausserdienstliche Tätigkeiten (VEMZ). Es geht bei den weiteren Arbeiten darum, noch vor Wintereinbruch die notwendigen Massnahmen zu treffen, damit bei Starkniederschlägen und/oder bei der Schneeschmelze nicht erneut die Gefährdung von Bevölkerung, Infrastrukturen und Kulturland in Kauf genommen werden muss.



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