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Kt. Bern: Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Tourismusregionen

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Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern stieg im Oktober 2011 um 411 auf 10 229 Personen an (Schweiz +3 834 auf 115'178 Personen). Der Anstieg betraf insbesondere das Gastgewerbe in den Tourismusregionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 2,0 Prozent (Schweiz: +0,1 Prozent auf 2,9 Prozent). Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 487 auf 15'464 Personen. 44 Gesuche zur Einführung von Kurzarbeit betrafen 929 Beschäftigte.

Im Oktober stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern um 411 auf 10 229 Personen. Die stärkste Zunahme verzeichnete die Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen (+318 auf 5 754 Personen), gefolgt von den über 50-Jährigen (+79 auf 2 676 Personen). In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen stieg die Zahl um 14 auf 1 799 Personen. Während die Zahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Studierenden leicht zunahm (+4 auf 217 Personen), sank diejenige der arbeitsuchenden Lehrlinge (-28 auf 186 Personen).

Trotz guter Wetterbedingungen kam es in den Tourismusregionen zu einer deutlichen Zunahme der Arbeitslosen im Gastgewerbe um 278 auf 1 422 Personen. Es dürfte sich um eine Auswirkung der Währungssituation auf den Tourismus handeln. Im Baugewerbe veränderte sich die Arbeitslosigkeit saisonal bedingt erst leicht (+63 auf 529 Personen). Im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit dem Personalverleih führte die Entwicklung ebenfalls zu einem deutlichen Anstieg von 107 auf 1 008 Personen.

Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 264 auf 5'356 Personen, bei den Frauen stieg sie um 147 auf 4'873 Personen. Mit 6'704 Personen waren 114 Schweizerinnen und Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländerinnen und Ausländern stieg die Zahl um 297 auf 3'525 Personen.

In sieben von zehn Verwaltungskreisen stieg die Arbeitslosigkeit. Die höchste Quote verzeichnete der Verwaltungskreis Biel/Bienne mit 2,8 Prozent. Am niedrigsten war die Quote in den Verwaltungskreisen Frutigen-Niedersimmental und Seeland mit je 1,3 Prozent.

Von den 15'464 Stellensuchenden (+487) gingen 2'560 Personen (-18) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 534 Personen (+49) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 251 (-4) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 44 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 929 Mitarbeitende. Im September waren es 47 Gesuche, die 562 Beschäftigte betrafen.

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