Einsätze in Unwettergebieten beendet
Die Armee hat ihre Unterstützung zur Beseitigung der Unwetterschäden im Kandertal und im Lötschental beendet. Insgesamt wurden im Nachgang zu den Unwettern vom 10. Oktober rund 1800 Diensttage geleistet. Schwere Bagger standen über 1900 Maschinenstunden im Einsatz und Lastwagen legten für Geschiebe-Transporte rund 15'000 Kilometer zurück.
Vergangene Woche hat die Armee die letzten Baumaschinen aus dem Lötschental abgezogen. Es ging in den letzten Tagen des Unterstützungseinsatzes darum, Geschiebe abzutransportieren, Gelände aufzufüllen und einen Schutzdamm zu erstellen. Insgesamt wurden im Lötschental zwischen dem 10. Oktober und dem 18. November knapp 1'000 Diensttage geleistet, mehrheitlich durch Milizangehörige der Artillerieabteilung 54 und der Genie-Unteroffiziersschule/Rekrutenschule 73.
Bereits eine Woche früher konnte der Einsatz im Kandertal beendet werden. Hier hat die Armee bis zum 11. November rund 800 Diensttage geleistet. Sie hat dabei unter anderem eine Notbrücke erstellt, mit Luftmitteln Personen und Tiere evakuiert und mitgeholfen, die Kander in ihr ordentliches Flussbett zurückzuführen und zu stabilisieren. Im Kandertal im Einsatz standen vor allem der Katastrophenhilfebereitschaftsverband und die Rettungs-Rekrutenschule 75. Zu Spitzenzeiten standen in den beiden Schadensgebieten mehr als 160 Armeeangehörige mit 30 Baumaschinen im Einsatz.



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