Kanton Bern: Mehrere Unfälle auf bernischen Strassen
Auf den Strassen im Kanton Bern haben sich während der Festtage mehrere Unfälle ereignet. In den meisten Fällen blieb es glücklicherweise bei Blechschaden. Einige der Unfälle ereigneten sich während Fahrten unter Alkoholeinfluss. Zudem waren Fahrzeuglenkende mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Vom Samstagmorgen, 24. Dezember 2011, bis am Montagmittag, 26. Dezember 2011, ereigneten sich auf den Strassen im Kanton Bern rund 30 Unfälle. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschaden. Bei drei Selbstunfällen und Kollisionen wurden jedoch Personen verletzt. So kam es am Montagmorgen, kurz vor 0830 Uhr auf der Autobahn A6 Nord bei Schüpfen zu einem Selbstunfall. Das Auto kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der verletzte Lenker konnte sich selbst aus dem Auto retten. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Auf der Austrasse in Neuenegg überfuhr eine alkoholisierte Autolenkerin in der Nacht auf Montag mehrere Signaltafeln und kollidierte schliesslich mit einem Hydranten. Die Frau wurde leicht verletzt. Ebenfalls leicht verletzt wurde eine Beifahrerin bei der Kollision zweier Fahrzeuge in Safnern.
Mehrere Unfälle ereigneten sich während Fahrten unter Alkoholeinfluss. So kollidierte beispielsweise in der Nacht auf Montag in Hasle bei Burgdorf eine Autolenkerin mit einem vor einer Ampel wartenden Fahrzeug. Die Frau wies einen Atemalkoholwert von über 1,5 Promille auf. In Herzogenbuchsee kam ein Fahrzeug von der Strasse ab. Beim Lenker wurde ein Atemalkoholwert von zwei Promille gemessen.
In Zuzwil wurde am Sonntagabend der Lenker eines Autos mit zwei beschädigten Vorderrädern angehalten. Er wies einen Atemalkoholwert von über einem Promille auf. Mit einem stark beschädigten Fahrzeug war auch ein Lenker in Grosshöchstetten unterwegs. Der durchgeführte Atem-Alkoholtest ergab über 1,3 Promille.
Zu schnell unterwegs war ein junger Lenker am Sonntag kurz nach Mittag. Der Autofahrer überholte auf der Autobahn A1 West ein ziviles Patrouillenfahrzeug. Eine Nachfahrmessung zwischen Kerzers und Bern-Brünnen, bei der der Lenker mehrere Male nur ungenügend Abstand zu den vorderen Fahrzeugen hielt, ergab eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 198 Kilometern pro Stunde. Dem Lenker wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen und er wird zudem verzeigt.



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