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Arbeitsmarkt Bern: Weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit

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Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern stieg im Dezember 2011 um 819 auf 11‘783 Personen an. (Schweiz +9‘553 auf 130’662 Personen). Der Anstieg betraf insbesondere den ganzen Baubereich und den Personalverleih. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozent auf 2,3 Prozent (Schweiz: +0,2 Prozent auf 3,3 Prozent). Im Jahresmittel 2011 waren 11‘133 Personen arbeitslos (Vorjahr 14‘491), das entspricht einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent (Vorjahr 2,8). Das Jahresmittel für die Stellensuchenden betrug 16'561 (Vorjahr 21'096). Im Dezember 2011 gingen 50 Gesuche zur Einführung von Kurzarbeit ein, die 1‘759 Beschäftigte betrafen.

Im Dezember stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern um 819 auf 11‘783 Personen. Die stärkste Zunahme verzeichnete die Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen (+566 auf 6‘829 Personen), gefolgt von den über 50-Jährigen (+154 auf 2‘965 Personen). In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen stieg die Zahl um 99 auf 1‘989 Personen. Bei der Jugendarbeitslosigkeit war ein leichter Rückgang festzustellen (Schülerinnen und Schüler sowie Studierende -9 auf 188 Personen, Lehrlinge -9 auf 171 Personen).

Die Arbeitslosigkeit stieg saisonal bedingt vor allem im Baugewerbe (+306 auf 1‘000 Personen) und bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen mit dem Personalverleih (+437 auf 1‘747 Personen). Auch saisonal bedingt sank die Zahl im Gastgewerbe (-272 auf 1‘308 Personen).

Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 881 auf 6’817 Personen, bei den Frauen sank sie um 62 auf 4’966 Personen. Mit 7'576 Personen waren 517 Schweizerinnen und Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländerinnen und Ausländern stieg die Zahl um 302 auf 4’207 Personen.

In sieben von zehn Verwaltungskreisen stieg die Arbeitslosigkeit. Die höchste Quote verzeichnete der Verwaltungskreis Biel/Bienne mit 3,3 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen mit 1,3 Prozent.

Von den 16’936 Stellensuchenden (+630) gingen 2'465 Personen (-59) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 539 Personen (-42) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 199 (-89) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 50 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 1‘759 Mitarbeitende (im November 1‘255 Beschäftigte).

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