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Kanton Solothurn: Gemeindefinanzstatistik 2008

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Die Solothurner Einwohnergemeinden haben im Rechnungsjahr 2008 einen positiven Selbstfinanzierungsgrad von 119,1 Prozent erreicht. Die Nettoschulden liegen bei 328 Franken pro Einwohner. Dies und vieles mehr kann der neusten Publikation „Finanzstatistik Einwohnergemeinden 2008" entnommen werden.

Das Amt für Finanzen hat die Statistik zu den Gemeindefinanzen des Rechnungsjahres 2008 erstellt. Die Statistik zeigt, dass die Solothurner Gemeinden im Mittel einen Ertragsüberschuss von 113 Franken pro Einwohner ausweisen.In den letzten fünf Jahren wurde im Mittel ein Ertragsüberschuss von 154 Fr.pro Einwohner erwirtschaftet.

Die Solothurner Gemeinden weisen im Durchschnitt einen Selbstfinanzierungsgrad von 119,1% aus. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt nach wie vor über den angestrebten 100 Prozent. Der positive Wert kam dieses Jahr vor allem durch die tieferen Nettoinvestitionen von 460 Franken je Einwohner (2007: 576 Fr./EW; 2006: 613 Fr./EW) zustande. Da der Selbstfinanzierungsgrad
von Jahr zu Jahr stark schwanken kann, wird in der Publikation „Finanzstatistik 2008 der Einwohnergemeinden“ ein Mittelwert (je Gemeinde) für die letzten fünf Jahre dargestellt. Der Fünfjahres-Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 129,8 Prozent. Demzufolge sind die erwirtschafteten Mittel grösser als die Nettoinvestitionen.

Die frei werdenden Mittel wurden in den letzten Jahren für den Schuldenabbau verwendet. Die Nettoschulden belaufen sich im Rechnungsjahr 2008 auf 328 Franken pro Einwohner (Vorjahr: 361 Fr./EW) . Der Zinsbelastungsanteil sowie der Kapitaldienstanteil sinken weiter. War der Zinsbelastungsanteil vor zehn Jahren noch bei 2,4%, so liegt er heute bei minus 0,3%. Der Kapitaldienstanteil liegt im Rechnungsjahr 2008 bei 4,2% (-0,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).

Das durchschnittliche Staatssteueraufkommen ist im Berichtsjahr 2008 auf 2'750 Franken pro Einwohner gesunken. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber dem Jahr 2007 von 107 Franken pro Einwohner oder -3,7 Prozent.Die Steuerquote ist gestiegen und liegt nun bei 8,3 Prozent (-0,2 Prozentpunkte). Die Steuerquote misst den Anteil der Gemeindesteuern gegenüber dem steuerbaren Einkommen.

Diese und weitere interessante Daten können der im Internet verfügbaren Datenbank „Gemeindefinanzen“ (http://gefin.so.ch) entnommen werden. Die Datenbank auf dem Internet ermöglicht „à la carte“ Abfragen über die Gemeindefinanzen.

Die Publikation „Finanzstatistik Einwohnergemeinden 2008“ kann zum Preis von 32 Franken bezogen werden. (Amt für Finanzen, Controllerdienst und Statistik, Barfüssergasse 24, Rathaus, 4509 Solothurn, 032 627 20 66, E-Mail:statistik@fd.so.ch)

Unter www.statistik.so.ch sind die Informationen auch im Internet abrufbar.

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