Feierliche Einweihung Photovoltaikanlage Kirche Halden
Nach knapp einjähriger Planungs- und Bauzeit liefert die Photovoltaikanlage auf dem Schrägdach der Kirche Halden Sonnenenergie ins städtische Netz. Am Sonntag, 19. September 2010, wird anlässlich eines Festgottesdienstes die Anlage gesegnet und feierlich eingeweiht.
Dank der guten Zusammenarbeit bei der Dachsanierung zwischen der katholischen Gemeinde St.Gallen, der evangelischen Gemeinde Tablat und der ökumenischen Haldengemeinde sowie den Sankt Galler Stadtwerken konnte das Projekt in weniger als zwölf Monaten realisiert werden.
Als erstes Schweizer Gotteshaus erhielt die Kirche Halden auf dem südlichen Kirchendach eine voll integrierte Photovoltaikanlage, die zukünftig rund 44'200 Kilowattstunden (kWh) Sonnenenergie pro Jahr ins städtische Stromnetz liefert. Die monokristallinen Solarmodule neuester Generation, welche auf dem Dach installiert wurden, liefern rund 30 Prozent mehr Energie als herkömmliche Module. Die dunklen Solarpanels verleihen dem Kirchendach ein sowohl ästhetisch wie auch architektonisch homogenes Erscheinungsbild. Gemäss Presseagentur Kipa soll die Kirche Halden real und symbolisch leuchten, indem wertvolle erneuerbare Energie für das städtische Stromnetz produziert wird.
Städtischer Solarstromverbrauch
Im Jahr 2010 speisen die Sankt Galler Stadtwerke voraussichtlich rund 290'000 kWh Solarenergie aus eigenen Photovoltaikanlagen ins städtische Netz ein. Hinzu kommen weitere rund 100'000 kWh aus Produktionsanlagen Dritter. Neue Solarstromkunden wie die Kirche Halden oder der Kanton St.Gallen lassen die Nachfrage nach Solarstrom stetig steigen. Mit der Sonnenenergie vom Dach der Kirche Halden kann diese steigende Nachfrage weiterhin mit lokal produziertem Solarstrom gedeckt werden.



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