Rekruten der Infanterie RS 11 an Grippe erkrankt
Rekruten der Infanterie RS 11 sind an Grippe erkrankt. Die Patienten werden in der Krankenabteilung Herisau, vom Rest der Armeeangehörigen separiert, behandelt und betreut. Zwei Rekruten sind in Spitalpflege gebracht worden und auf dem Weg der Besserung. Die Krankheit hat keinen schweren Verlauf.
Seit vergangenen Dienstag haben sich insgesamt gegen 100 Rekruten mit Grippesymptomen gemeldet. 66 Rekruten mussten stationär auf der militärmedizinischen Einrichtung behandelt werden. Sechs screeningmässig durchgeführte H1N1 Tests am Freitag, 17.12.2010 waren positiv für H1N1.
Am letzten Samstag konnten ca. 40 der Patienten als genesen, das heisst nach 48 Stunden ohne Fieber, in den Wochenendurlaub entlassen werden. Mit den verbliebenen Patienten wird ebenso verfahren. Sämtliche Armeeangehörigen dieser Schule wurden angewiesen, sich zu melden, falls sie übers Wochenende Grippesymptome bemerken. Deswegen nicht eingerückt sind am gestrigen Sonntagabend rund 30 Rekruten. Sie sind in der Obhut ihres Hausarztes.
Am Montag befanden sich noch ca 35 Rekruten mit Symptomen auf der Krankenabteilung. Die meisten von ihnen sind fieberfrei. Stichprobenartig wurden Tests für die Abklärung von H1N1 gemacht. Die Testergebnisse liegen in 24 Stunden vor.
Die Rekrutenschule mit Standort St. Gallen verfügt über vier verschiedene Unterkunfts-Standorte, nämlich Neuchlen (Kompanien 1 und 2), Herisau (Kompanie 3), Waldstatt (Kompanie 4) und Bronschhofen (Kompanie 5). In vier von fünf Kompanien gibt es Erkrankungen. Zu dieser Jahreszeit ist ein solches Krankheitsbild nicht aussergewöhnlich.
Der Oberfeldarzt hat eine Ausgangssperre von drei bis vier Tagen angeordnet, um eine weitere Ansteckung zu vermeiden.



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