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Graubünden will Agrotourismus stärken

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Die Bündner Regierung will den Agrotourismus in Graubünden stärken. Sie hat einen vom Kanton in Auftrag gegebenen Strategiebericht der Fachstelle Tourismus und Nachhaltige Entwicklung in Wergenstein zur Kenntnis genommen.

Die Analyse zeigt, dass im Kanton Graubünden ein grosses Potenzial im Agrotourismus vorhanden ist. Ausgehend davon wurden eine Vision sowie Ziele und Massnahmen formuliert. Eine professionelle Unterstützung der Akteure, eine optimale Organisationsform und eine verbesserte Vermarktung von qualitativ hochstehenden, agrotouristischen Angeboten werden angestrebt. Dies soll mehr Wertschöpfung nach Graubünden bringen und insgesamt die nachhaltige Entwicklung in den Regionen fördern.

Für die Umsetzung der Massnahmen wurde der Aufbau und Betrieb einer Geschäftsstelle Agrotourismus öffentlich ausgeschrieben. Den Auftrag für das Mandat hat der Kanton an die "ARGE Pluswert GmbH / ProzessPiraten GmbH" aus Chur vergeben. Die Geschäftsstelle koordiniert künftig den Agrotourismus Graubünden auf operativer Ebene und ist somit zuständig für den Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung des Agrotourismus in Graubünden. Sie gilt als Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Tourismus.

Die Organisation des Agrotourismus Graubünden soll alle agrotouristischen Bereiche wie zum Beispiel Übernachtungen, Gastronomie, Direktvermarktung und Erlebnisangebote betreuen und deren Vermarktung koordinieren. Für die Umsetzung der Strategie "Agrotourismus Graubünden" für die Jahre 2011 bis 2014 hat die Regierung ein Kostendach von 1'380'000 Franken bewilligt.

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