Kanton St. Gallen: Exportwachstum schwächt sich ab
Gemäss den Berechnungen der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen wurden im ersten Quartal 2011 aus dem Kanton St.Gallen Waren für rund 2,7 Milliarden Franken ins Ausland ausgeführt und für 2,2 Milliarden Franken eingeführt.
Die Exporte nahmen gegenüber dem Vorjahresquartal nominal um 2,2 Prozent ab, teuerungsbereinigt wuchsen sie um 2,6 Prozent. Die Importe wuchsen nominal um 1,4 Prozent, real um 6,1 Prozent. Bei weitem den grössten Exportanteil hat die Warengruppe Maschinen, Apparate und Elektronik.
Von April bis Juni 2011 exportierten St.Galler Firmen Waren für 2,66 Milliarden Franken. Über die Hälfte dieser Ausfuhren, nämlich 1,49 Milliarden, gingen auf das Konto der Bereiche Metalle, Maschinen und Fahrzeuge. Dieser wuchs teuerungsbereinigt um 9,3 Prozent. Für 283 Millionen (-0,2 Prozent) wurden Präzisionsinstrumente ausgeführt. 358 Millionen entfielen ferner auf den Nahrungsmittelbereich, wo es einen Rückgang um 8,6 Prozent gab. Eingeführt wurden Waren für 2,22 Milliarden Franken, womit die Handelsbilanz mit 444 Millionen Franken im positiven Bereich lag. Bei den Importen lagen Metalle mit 523 Millionen Franken an der Spitze, gefolgt vom Bereich Maschinen, Apparate, Elektronik (449 Millionen) und chemischen Erzeugnissen (216 Millionen).
Wachstumsraten bilden sich zurück
Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres gingen die Exporte nominal um 2,2 zurück, die Importe wuchsen um 1,4 Prozent. Teuerungsbereinigt wuchsen die Ausfuhren allerdings leicht, nämlich um 2,6 Prozent, die Einfuhren um 6,1 Prozent. Dies hat damit zu tun, dass in den umsatzmässig wichtigsten Bereichen die Preise zurückgegangen sind. Die Wachstumsrate bei den Exporten hat sich deutlich zurückgebildet, im Vorquartal hatte sie noch 10,6 Prozent betragen.



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