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Atomenergie: St.Galler Regierung unterstützt schrittweisen Ausstieg

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Der Bundesrat hat in diesem Frühjahr einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Die St.Galler Regierung unterstützt diesen Entscheid. Dies geht aus den Antworten zu 16 eingereichten parlamentarischen Vorstössen hervor.

Die Regierung ist fest entschlossen, im Kanton St.Gallen die Energieeffizienz und die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen weiter zu erhöhen. Gleichzeitig soll die quantitative und qualitative Versorgungssicherheit immerwährend gewährleistet sein.

44 Mio. Investitionsvolumen ausgelöst


Das aktuelle kantonale Förderungsprogramm 2008 bis 2012 wurde mit einem Sonderkredit von 10 Mio. Franken ausgestattet. Zusammen mit den Globalbeiträgen des Bundes stehen für die Jahre 2008 bis 2012 rund 14 Mio. Franken zur Verfügung. Bis Mitte 2011 wurden rund 8,9 Mio. Franken an Förderungsbeiträgen zugesichert, davon sind rund 5,9 Mio. Franken kantonale Mittel und rund 3 Mio. Franken Globalbeiträge. Damit konnten Investitionen in der Grössenordnung von 44 Mio. Franken ausgelöst und rund 2'800 Projekte unterstützt werden.

All diese Projekte produzierten bzw. verteilten rund 39’500 MWh erneuerbare Wärme. Dies entspricht einer Leistung von rund 3,95 Mio. Liter Heizöl. Damit wurde der Ausstoss von rund 9'600 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Der volkswirtschaftliche Nutzen in Form von regionaler Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen wird auf etwa 67 Mio. Franken oder rund das 7,5fache des Kantonsbeitrags geschätzt.

Mit dem eingeschlagenen Weg und den geplanten Massnahmen ist der Kanton St.Gallen gut aufgestellt, um seine Unabhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien und der Atomenergie voranzutreiben.

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