Thurgau: Mit Waffengewalt genötigt
Am Dienstag wurde in Kreuzlingen ein Mann bedroht und mit Waffengewalt genötigt, Geld abzuheben und den Tätern zu übergeben. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der 39-jährige Kosovare erhielt am Dienstag um 17 Uhr in St. Gallen einen Anruf mit einer massiven Drohung: Er müsse sofort an seinen Wohnort in Kreuzlingen kommen, sonst würden seine Ehefrau und sein Sohn umgebracht. Der Mann meldete die Drohung der Kantonalen Notrufzentrale und fuhr über Amriswil und Lengwil nach Kreuzlingen. Ausgangs von Lengwil-Oberhofen wurde er von einem Fahrzeug ohne Kontrollschilder ausgebremst und unter Waffenandrohung gezwungen, auszusteigen. Danach wurde er von mehreren Männern geschlagen. Bedroht von einem Täter mit Faustfeuerwaffe wurde das Opfer gezwungen, nach Kreuzlingen zu fahren und kurz vor 18 Uhr bei einer Bank an der Hauptstrasse mehrere Tausend Franken abzuheben und den Tätern auzuhändigen. Wenige Minuten später meldete sich das Opfer mit leichten Kopfverletzungen beim Polizeiposten Kreuzlingen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht nach mehreren polnisch sprechenden Männern, die mit einem schwarzen BMW, eventuell aus der 5er-Reihe, sowie einem dunklen Geländewagen unterwegs waren. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat ein Verfahren wegen räuberischer Erpressung, Drohung, Nötigung und Tätlichkeit eröffnet.
Zeugenaufruf
Wer am vergangenen Dienstag, 10. Januar, zwischen 1730 Uhr und 18 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Strahm in Lengwil-Oberhofen oder bei der Migros-Bank an der Hauptstrasse in Kreuzlingen Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Kantonspolizeiposten Kreuzlingen, Telefon 071 221 40 00, in Verbindung zu setzen.



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