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Spatenstich der CEVA: Ein Jahrhundertbau beginnt

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Knapp hundert Jahre nach dem entsprechenden Vertrag zwischen dem Kanton Genf und dem Bund erfolgte der Spatenstich für die Bahnverbindung Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA) durch Bundesrätin Doris Leuthard, den Genfer Regierungsratspräsidenten Mark Muller, SBB-CEO Andreas Meyer und Jean-Jack Queyranne, Präsident des Regionalrates Rhône-Alpes. Auch die Bevölkerung war zu diesem historischen Ereignis eingeladen.

«Seit hundert Jahren wartet Genf nun auf den Bau dieses fehlenden Glieds im französisch-schweizerischen Bahnnetz. Genfer, Franzosen, Schweizer. Bürger, Politiker, regionale Akeure. Über alle Differenzen hinweg stehen wir heute zusammen, um (endlich!) den Spatenstich zu diesem Jahrhundertbau zu feiern», freute sich Mark Muller, Präsident des Genfer Regierungsrats. «Die CEVA bringt eine neue Dynamik in die Stadtentwicklung, die Genf dringend braucht. Rund um die Bahnhöfe Lancy–Pont-Rouge, Genève–Eaux-Vives und Chêne-Bourg werden über 1000 Wohnungen entstehen.»

Die Bahnlinie CEVA führt auf 16 Kilometern (davon 14 km in der Schweiz) vom Genfer Bahnhof Cornavin nach Annemasse und bedient fünf Bahnhöfe, deren Gestaltung dem Architekturbüro Jean Nouvel übertragen wurde: Lancy–Pont-Rouge, Carouge–Bachet, Champel–Hôpital, Genève–Eaux-Vives und Chêne-Bourg. Die Strecke verläuft mehrheitlich unterirdisch, was den Bau von zwei Tunnels und mehreren Tagbautunnels erforderlich macht. Als weitere Kunstbauten werden zwei Brücken über die Wasserläufe Arve und Seymaz erstellt.

Die Kosten der CEVA inkl. Planungsarbeiten betragen 1,567 Milliarden Franken, die zu 55,47% vom Bund und zu 44,53% vom Kanton Genf getragen werden. Diese Finanzierung wurde in einem Vertrag zwischen Bund, Kanton und SBB geregelt

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