Das Rütli wird ursprünglicher und ökologischer
Die Freiflächen des Rütli werden bis Ostern 2012 in mehreren Etappen aufgewertet. Bereits im Jahr 2009 modernisierte das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) die Bauten für Besucher und Landwirtschaft.
Grundlage für die anstehenden Arbeiten ist ein Landschaftsentwicklungskonzept von 2007, welches das BBL zusammen mit der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), der Gemeinde Seelisberg, den zuständigen kantonalen Fachstellen, den Rütlischützen, dem Pächter sowie externen Spezialisten für das Rütli erarbeitet hat. Ziel dieses Landschaftsentwicklungskonzepts ist es, den veränderten Nutzungsanforderungen sowie den denkmalpflegerischen und ökologischen Aspekten des Rütli wieder vermehrt Rechnung zu tragen.
Die Teilbereiche des Projekts
Die Kernbereiche des Ankunftplatzes, des Aufstiegs und des Schwurplatzes werden entsprechend ihrem ursprünglichen Sinn herausgearbeitet. Wiesen, Wälder und Waldränder werden nach ökologischen Kriterien zur Schaffung von wertvollen Lebensräumen aufgewertet und die ursprünglichen Obstkulturen (Pro-specie-rara-Arten) neu angepflanzt. In diese Neuausrichtung gehört auch, dass der Zielhang des traditionellen Pistolenschiessens nachhaltig saniert und neu mit mobilen Kugelfangsystemen ausgerüstet wird
Entlang des Aufstiegs wird ein Hangrutsch saniert und so die Sicherheit für die Besucher wieder gewährleistet. Eine neue Beschilderung ermöglicht es den Besuchern in Zukunft, sich besser zu orientieren. Der Picknickplatz wird durch die Sanierung der Feuerstelle sowie mit neuen Tischen und Bänken aufgewertet.
Die Bauarbeiten beginnen Anfang April 2011 mit der Installation einer Transportseilbahn, die einen einfachen und ökologischen Materialtransport ermöglicht. Die Arbeiten enden im Frühjahr 2012. Der Ausflugs- und Veranstaltungsbetrieb ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet.



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