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Winterthur: Grabfeld für Muslime

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Auf dem Friedhof Rosenberg soll ein Grabfeld für Musliminnen und Muslime gebaut werden. Der Stadtrat hat den Objektkredit von 1,53 Millionen Franken zuhanden des Grossen Gemeinderates verabschiedet.

Der Anteil der muslimischen Bevölkerung in Winterthur beträgt knapp 12 %. Damit Verstorbene islamischen Glaubens nach ihren religiösen Erfordernissen bestattet werden können, soll der Friedhof Rosenberg an seiner Westgrenze mit einem entsprechenden Grabfeld erweitert werden. Wichtigste Anforderungen sind die ausschliessliche Erdbestattung und die Ausrichtung der Gräber nach Mekka.

Um für die denkmalpflegerisch anspruchsvolle Situation eine gute Lösung zu finden, hat der Stadtrat 2008 einen Projektwettbewerb durchgeführt. Das von der Jury für die Umsetzung empfohlene Projekt bietet Platz für rund 380 Beisetzungen auf 3'700 Quadratmetern. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,65 Millionen Franken (inklusive Projektierungskredit).

Nach heutiger Planung kann die Friedhoferweiterung ab Mitte 2011 für Bestattungen zur Verfügung stehen. Winterthur bietet damit im gleichen Sinne wie die Städte Bern, Luzern und Zürich Grabfelder für Musliminnen und Muslime an. Auch hier wird im Sinne kantonaler Vorschriften eine Erdbestattung mit Sarg und einer Grabesruhe von 25 Jahren vorgenommen.

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