Erhebung zu den Lohnerhöhungen beim Kanton Zürich
Prozentual haben im Jahr 2010 die beim Kanton angestellten Frauen häufiger eine Lohnerhöhung erhalten als die Männer. Die Lohnerhöhungen bei den Männern waren pro Kopf jedoch höher. Dies hat eine Erhebung der Finanzdirektion zur Lohnrunde 2010 ergeben, von welcher der Regierungsrat Kenntnis genommen hat.
Für das Jahr 2010 hatte der Regierungsrat festgelegt, dass 0,6 Prozent der Lohnsumme zu Gunsten von leistungsbezogenen individuellen Lohnerhöhungen verwendet werden können. Davon haben 28 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer profitiert. Prozentual gesehen kamen Mitarbeitende in den mittleren und oberen Lohnklassen häufiger in den Genuss einer Lohnerhöhung als jene in den unteren Lohnklassen. Bei diesen war auch die Bewertung in den Mitarbeiterbeurteilungen (MAB) tendenziell weniger gut als bei den oberen Lohnklassen.
Während der Prozent-Anteil der Lohnerhöhungen nach Geschlechtern bei den mittleren Einkommen etwa gleich ist, kamen bei den unteren Lohnklassen die Frauen und bei den oberen die Männer häufiger zum Zuge. In fast allen Direktionen haben prozentual mehr Frauen als Männer eine individuelle Lohnerhöhung erhalten. Allerdings war die durchschnittliche Lohnerhöhung bei den Frauen mit 1660 Franken geringer als jene bei den Männern mit 2160 Franken.



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