Küsnacht: Seestrasse wird für 4,8 Millionen gesichert
Das Tiefbauamt muss in Küsnacht an der Grenze zu Zollikon die über 60-jährige, 105 Meter lange Sicherungskonstruktion erneuern, auf der die stark befahrene Seestrasse verläuft. Der Regierungsrat hat für dieses Projekt einen Betrag von 4,8 Millionen Franken bewilligt.
Der letzte Teil der Seestrasse in Küsnacht vor der Grenze zu Zollikon verläuft direkt dem Ufer des Zürichsees entlang. Nachdem es 1943 an dieser Stelle zu einem Geländeabbruch kam, wurde 1944 die Fahrbahn mit einer Konstruktion gesichert, die 1946 und 1959 erweitert wurde. Untersuchungen des Tiefbauamts haben nun gezeigt, dass der Zustand der Konstruktion der grossen Belastung mit über 20‘000 Fahrzeugen pro Tag nicht mehr gewachsen ist. Es besteht das Risiko, dass es – wie 1943 – zu einem Geländeabbruch kommen könnte.
Aus diesem Grund muss die alte Strassensicherung zurückgebaut und durch eine verankerte Bohrpfahlwand ersetzt werden. Die Arbeiten werden dazu genutzt, um den Fahrbahnbelag und die Strassenentwässerung zu erneuern. Im Projekt enthalten sind auch ein neues Geländer und unter Wasser ökologische Aufwertungsmassnahmen. Für diese Arbeiten hat der Regierungsrat 4,8 Millionen Franken bewilligt.
Das Tiefbauamt führt die Arbeiten in zwei Etappen aus. Die erste Bauetappe beginnt Anfang Juli 2012 und dauert bis Ende November 2012. Die zweite Etappe, in der auch die Belagsarbeiten ausgeführt werden, dauert von Juni bis August 2013. Während der Bauzeit wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Obwohl beim Bauprogramm darauf geachtet wurde, dass die verkehrsarme Sommerferienzeit genutzt werden kann, ist aufgrund des grossen Verkehrsaufkommens in den Stosszeiten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.



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