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Milchproduzenten fordern Anhebung der Butterpreise

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Die Organisation der Milchproduzenten SMP fordert im aktuellen Marktumfeld eine Anpassung der Butterpreise in Industrie und Detailhandel auf das Niveau von 2011 als der A-Richtpreis ebenfalls bei 65 Rappen lag. Gleichzeitig sind die Produzentenpreise anzupassen.

Die Butterpreise in der EU sind in den letzten Monaten und Wochen extrem angestiegen und betragen aktuell sehr erfreuliche 6‘000 bis 6‘200 Euro je Tonne (25 kg Blockware). Das Preisniveau darf als sehr, sehr gut bezeichnet werden. Gleichzeitig wird in den kommenden Monaten die Milchproduktion in der EU saisonal bedingt wieder sinken. Damit sinkt das Angebot. Der Euro hat sich zudem gegenüber dem Schweizer Franken gefestigt und liegt aktuell über 1.10 Franken je Euro.

In der Schweiz liegt die Butterproduktion je Kalenderwoche 2017 tiefer als im Vorjahr und kumuliert im laufenden Jahr rund 18 Prozent unter Vorjahr, die Verkäufe sind auf Kurs und die Lagersituation (konventionelle Butter) ist mit 4‘770 Tonnen (Woche 28) ebenfalls ausgeglichen für diese Jahreszeit. Bio-Butter ist sogar „Mangelware“.

Butterpreise in Industrie und Detailhandel sofort anpassen
Im Nachgang zu den Verhandlungen per 1. Juli 2017 gab es ein breites mediales Bekenntnis zur Einhaltung des A-Richtpreises aus Industrie und Detailhandel zugunsten der Milchproduzenten. Die aktuellen Fakten zeigen aber immer noch einen klaren Nachholbedarf bei den Markterlösen. Die Milchproduzenten fordern deshalb eine Anpassung der Butterpreise in Industrie und Detailhandel auf das Niveau von 2011 als der A-Richtpreis bei 65 Rappen lag.

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