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Zunahme der Anzahl der Logiernächte

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Die Hotellerie in der Schweiz registrierte im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 17,6 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Anstieg um 4,4 Prozent (+738'000 Logiernächte).

In allen Monaten des ersten Halbjahres mit Ausnahme von Februar (-1,5%) nahmen die Logiernächte zu. Der stärkste Anstieg war im Juni zu beobachten (+9,5%).

Anstieg der Nachfrage aus dem In- und Ausland
Im Verlauf des ersten Halbjahres 2017 erreichte die inländische Nachfrage insgesamt 8,1 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einer Zunahme um 4,0 Prozent (+310'000). Die ausländischen Gäste verbuchten 9,5 Millionen Logiernächte und damit ein Plus von 4,7 Prozent (+428'000). Diese Zunahme ist in erster Linie den Gästen aus Asien zuzuschreiben, die einen Anstieg um 287'000 Logiernächte (+15,4%) registrierten. Indien verzeichnete ein Plus von 81'000 Logiernächten (+23,8%), gefolgt von China (ohne Hongkong, +57'000 / +12,0%) und der Republik Korea (+52'000 / +35,0%). Die Gäste aus Japan (+16'000 / +12,8%) generierten ebenfalls einen Anstieg.

Der amerikanische Kontinent registrierte eine Zunahme um 119'000 Logiernächte (+10,4%). Die Vereinigten Staaten wiesen mit einem Plus von 83'000 Logiernächten (+10,0%) die deutlichste absolute Zunahme aller ausländischen Herkunftsländer auf.

Die Nachfrage aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) nahm mit einem Plus von 21'000 Logiernächten (+0,4%) leicht zu. Bei den belgischen Gästen nahm die Zahl der Logiernächte um 42'000 zu (+15,7%). Auch Russland (+13'000 / +7,4%), Spanien (+8700 / +4,9%) und die Niederlande (+7500 / +2,6%) verzeichneten einen Anstieg. Demgegenüber registrierten das Vereinigte Königreich (-36'000 /-4,1%), Frankreich (-17'000 / -2,7%) und Italien (-12'000 / -2,7%) Einbussen bei den Logiernächten. Die Nachfrage der deutschen Kundschaft blieb praktisch unverändert (-1700 / -0,1%).

Die Gäste aus Ozeanien verbuchten eine Zunahme von 15'000 Logiernächten (+10,6%), jene aus Afrika einen Rückgang von 13'000 Logiernächten (-9,2%).

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