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Aussenhandel im Februar auf hohem Niveau

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Die Exporte stiegen im Februar 2018 um 1,8 Prozent, womit sie sich weiterhin auf Wachstumskurs befanden. Nach dem Spitzenergebnis im Januar büssten die Importe 9,8 Prozent ein, blieben jedoch wertmässig mit 16,1 Milliarden Franken weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Zum Importrückgang trugen die Hauptmärkte Europa und Nordamerika massgebend bei.

Im Februar 2018 nahmen die Exporte saisonbereinigt um 1,8 Prozent (real: + 2,3 Prozent) zu, womit sich der Wachstumstrend fortsetzte. Indessen gingen die Importe um 9,8 Prozent (real: - 9,5 Prozent) zurück, was aus dem Spitzenergebnis des Vormonats resultierte. Dennoch be-wegten sich die Importe mit einem Wert von 16,1 Milliarden Franken auf einem sehr hohen Niveau. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 3215 Millionen Franken. 

Das Plus resultierte zu 95 Prozent aus den Exporten nach Europa (+ 3,1 Prozent). Der Absatz auf dem drittwichtigsten Hauptmarkt, Nordamerika, legte mit 1,7 Prozent ebenfalls zu (Kanada: + 60 Millionen Franken). Trotz rückläufiger Lieferungen von 2,0 Prozent, verblieben die Exporte nach Asien weiterhin auf Wachstumskurs. Die Zunahme Europas ist insbesondere auf die Mehrausfuhren nach Spanien (+ 39,1 Prozent), Italien und Frankreich zurückzuführen.

Dagegen gingen die Verkäufe ins Vereinigte Königreich um 23,6 Prozent auf 704 Millionen Franken zurück. Dabei handelte es sich um den niedrigsten Wert seit September 2014. Innerhalb von Asien waren die Ausfuhren nach China (- 13 Prozent) und Japan (- 6,4 Prozent) rückläufig, dennoch ist der Trend bei diesen zwei Ländern nach wie vor positiv.

Importe: Spitzenergebnisse des Vormonats prägen das Bild

Im Februar 2018 erklärten die Warengruppen Chemie-Pharma und Fahrzeuge 93 Prozent des Gesamtrückganges. Aufgrund des Basiseffektes (Rekordergebnis im Januar) sanken die Einfuhren von chemisch-pharmazeutischen Produkten um 979 Millionen Franken. Namentlich reduzierten sich die Bezüge von Medikamenten (- 452 Millionen Franken) und pharmazeutischen Wirkstoffen (- 419 Millionen Franken). Die Importe von Fahrzeugen (Flugzeugimporte im Vormonat) gingen um 656 Millionen auf 1,3 Milliarden Franken, den tiefsten Wert seit zwei Jahren, zurück. Die Bezüge von Maschinen und Elektronik sowie Metallen konnten mit den
Spitzenergebnissen der Vormonate nicht mithalten.

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