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Produzenten- und Importpreisindex im Juni gestiegen

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Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Juni 2018 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und erreichte den Stand von 103,2 Punkten (Dezember 2015 = 100). Der Anstieg ist vor allem auf höhere Preise für Mineralölprodukte und Holzprodukte zurückzuführen. Im Vergleich zum Juni 2017 stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 3,5 Prozent. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die Produkte der Bauschreinerei und des Innenausbaus verantwortlich. Steigende Preise beobachtete man auch für Mineralölprodukte, Fleisch und Fleischprodukte. Billiger wurden dagegen Metalle und Metallhalbzeug.

Höhere Preise gegenüber dem Mai 2018 registrierte man im Importpreisindex insbesondere für Mineralölprodukte. Teurer wurden auch pharmazeutische Spezialitäten, Automobile, Wein, sonstige Fahrzeuge sowie Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte. Sinkende Preise zeigten hingegen Erdöl und Erdgas, Computer, Roheisen, Stahl sowie Kern- und Steinobst.

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