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Konsumentenstimmung auf den Durchschnitt gefallen

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Die Konsumentenstimmung der Schweiz ist nahezu auf den langjährigen Durchschnitt zurückgefallen. Zwar erwarten die Konsumenten nach wie vor einen positiven Konjunkturverlauf, sie sind aber weniger optimistisch als in den letzten Quartalen. Zudem bleiben die Erwartungen für das eigene Budget gedämpft, während jene für die Teuerung nach oben angepasst wurden. Die Neigung zu grösseren Anschaffungen bleibt dementsprechend verhalten.

Der Index der Konsumentenstimmung verzeichnet spürbare Einbussen und liegt nunmehr im Bereich des langjährigen Mittelwerts (-9 Punkte). In den vier vorangegangenen Quartalen hatten sich die Konsumenten noch wesentlich optimistischer gezeigt.

Die Befragten beurteilen die Konjunkturentwicklung weniger positiv als in den vorangegangenen Erhebungen. Der Teilindex zur erwarteten allgemeinen Wirtschaftsentwicklung ist zum zweiten Mal in Folge signifikant zurückgegangen. Mit einem Stand von 6 Punkten liegt er aber weiterhin deutlich über dem langjährigen Durchschnitt (-9 Punkte).

Spiegelbildlich dazu haben sich die Erwartungen für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit erstmals seit fast drei Jahren wieder verschlechtert. Der entsprechende Teilindex (35 Punkte) ist spürbar angestiegen, bleibt aber nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt (49 Punkte). Demgegenüber wird die Arbeitsplatzsicherheit ungebrochen positiv beurteilt.

Die Erwartungen der Konsumenten für das eigene Budget bleiben derweil gedämpft. Der Teilindex zur erwarteten finanziellen Lage (Stand: -5 Punkte) liegt leicht unter seinem Mittelwert (2 Punkte). Gleichzeitig haben die Konsumenten ihre Preiserwartungen im Einklang mit den gestiegenen Erdöl- und Importpreisen erneut nach oben korrigiert. Insgesamt gehen die Konsumenten somit davon aus, dass sich ihre Kaufkraft in naher Zukunft nur verhalten entwickeln wird. Dementsprechend bleibt die Neigung zu grösseren Anschaffungen knapp durchschnittlich, und der Teilindex zu den erwarteten Sparmöglichkeiten (6 Punkte) liegt deutlich unter dem Durchschnitt (20 Punkte).

Die Befragung von zufällig ausgewählten Konsumentinnen und Konsumenten findet jeweils in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober statt. Seit Januar 2017 wird sie durch das Marktforschungsinstitut LINK telefonisch und online durchgeführt. Im Juli 2018 haben insgesamt 1 080 Personen im Alter ab 16 Jahren daran teilgenommen, die sich auf Deutsch, Französisch oder Italienisch verständigen können. Der Anteil Onlineinterviews lag bei 23 %, nach 24 % im Vorquartal.

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