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Wein, Obst und Milch stützen Landwirtschaftsjahr 2018

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Die Schweizer Landwirtschaft dürfte 2018 eine Bruttowertschöpfung von 4,1 Milliarden Franken generieren, was einem Anstieg von 2,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Ausgehend von den ersten Schätzungen rechnet das BFS damit, dass sich die Gesamtproduktion der Schweizer Landwirtschaft im Jahr 2018 auf 10,6 Milliarden Franken belaufen wird. Das sind 2,7% mehr als 2017. Die Ausgaben für Vorleistungen (Futtermittel, Energie, Dünger, Unterhalt und Reparaturen usw.) betragen 6,5 Milliarden Franken und sind damit 3,1% höher als im Vorjahr. Die Bruttowertschöpfung, die der Differenz zwischen dem Produktionswert und den Vorleistungen entspricht, beläuft sich auf nahezu 4,1 Milliarden Franken und nimmt somit zwischen 2017 und 2018 um 2,1% zu. Zu Vorjahrespreisen, also ohne Berücksichtigung der Teuerung, steigt die Bruttowertschöpfung um 5,1%.

Das Arbeitsvolumen in der Schweizer Landwirtschaft geht 2018 weiter zurück; gegenüber 2017 wird mit einer Abnahme von 0,9% gerechnet. Die Arbeitsproduktivität, die sich aus dem Verhältnis zwischen der Bruttowertschöpfung (zu konstanten Preisen von 2010) und dem gesamten Arbeitsvolumen der Landwirtschaft ergibt, steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 5,9%. Seit 2000 hat die Arbeitsproduktivität um mehr als 27% zugenommen.

 

Bild: © line-of-sight/fotolia

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