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Exporte in die EU schrumpfen

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Im schweizerischen Aussenhandel entwickelten sich die beiden Verkehrsrichtungen im ersten Quartal 2019 gegensätzlich. Die Exporte liessen saisonbereinigt leicht nach, verblieben indes weiterhin über der 57-Milliarden-Franken-Marke. Die Importe dagegen legten nochmals zu (+ 1,0 Prozent) und erreichten damit den Rekordwert von 51,2 Milliarden Franken. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 6,2 Milliarden Franken.

Nach dem kräftigen Anstieg im Schlussquartal 2018 schrumpften die Exporte im ersten Quartal 2019 saisonbereinigt um 0,5 Prozent (real: - 1,0 Prozent). Gleichwohl verblieben sie mit 57,4 Milliarden Franken weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Importe legten mit einem Plus von 1,0 Prozent (real: + 0,7 Prozent) auf den neuen Rekordwert von 51,2 Milliarden Franken zu. Somit hält der im ersten Quartal 2018 eingesetzte Seitwärtstrend an. In der Handelsbilanz resultierte ein Überschuss von 6,2 Milliarden Franken.  

Exporte in die EU schrumpfen

Für den Verkaufsrückgang im ersten Quartal 2019 waren die Schwergewichte Maschinen und Elektronik (- 1,6 Prozent) – die sich seit dem zweiten Quartal 2018 im Abwärtstrend befinden – sowie Chemie-Pharma (- 0,8 Prozent; - 238 Millionen Franken) verantwortlich. 

Dennoch verblieben die Exporte von chemisch-pharmazeutischen Produkten weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Nach einem kräftigen Schub im letzten Quartal 2018 stiegen die Ausfuhren  von  Uhren  um  0,9  Prozent.  Auch  der  Verkauf  von  Präzisionsinstrumenten entwickelte sich mit + 1,6 Prozent positiv; seit Anfang 2017 hat deren Exportwert stetig (insgesamt + 552 Millionen Franken) zugenommen. Im Bereich der übrigen Warengruppen sorgten die hohen Erlöse der Exporte von Bijouterie und Juwelierwaren (+ 236 Millionen Franken) dafür, dass das Minus der Gesamtexporte nicht so stark ausfiel.

Zwei von drei Hauptmärkten schrieben im ersten Quartal 2019 eine Abnahme. Am stärksten gingen die Ausfuhren nach Europa (- 338 Millionen Franken) zurück und dies nach einem dynamischen Anstieg im Schlussquartal 2018. Obwohl nach Nordamerika ebenfalls weniger Waren (VSA: - 88 Millionen Franken) gingen, entwickeln sich die Ausfuhren dorthin seit 2017 deutlich aufwärts.

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