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2018 fiel die Holzernte grösser aus

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Mit insgesamt 5,2 Millionen Kubikmetern wurde 2018 11% mehr Holz geerntet als im Jahr zuvor. Der deutliche Anstieg ist vor allem auf den starken Borkenkäferbefall, bedingt durch Sommertrockenheit und die Folgeschäden der Winterstürme von Anfang 2018, zurückzuführen.

Wie bereits im Vorjahr wurde 2018 von allen Sortimenten ausser dem Energiestückholz mehr geerntet. Besonders stark ins Gewicht fiel die grössere Ernte beim Stammholz mit total 2,7 Mio. m3 und einer Zunahme von 14%. Die insgesamt 1,16 Mio. m3 (+10%) beim Energiehackholz und 0,59 Mio. m3 (+16%) beim Industrieholz trugen ebenfalls zur zweithöchsten Holzernte der letzten zehn Jahre bei. Keine Veränderung des langjährigen Trends ist beim Energiestückholz festzustellen. Dieses lag 2018 mit gesamthaft rund 0,74 Mio. m3 leicht unter dem Vorjahreswert.

Aufgeteilt nach Nadel- und Laubholzsortimenten zeigt sich, dass die Ernte von Laubholz bei einer Erntemenge von 1,6 Mio. m3 einen leichten Rückgang verzeichnete. Dagegen fiel die Erntemenge beim Nadelholz mit einem Plus von 0,6 Mio. m3 bei einem Total von 3,6 Mio. m3 umso höher aus. Die Fichte, als wichtigste Baumart zur Holzproduktion, war vom Borkenkäferbefall besonders betroffen, weshalb die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gezwungen waren, deutlich mehr Nadelholz zu ernten als geplant.

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