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Jahresteuerung von -1,4% im Jahr 2019

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Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Dezember 2019 gegenüber dem Vormonat um 0,1% und erreichte den Stand von 100,7 Punkten (Dezember 2015 = 100). Im Vergleich zum Dezember 2018 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,7%. Die durchschnittliche Jahresteuerung lag im Jahr 2019 bei –1,4%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Die durchschnittliche Jahresteuerung 2019 entspricht der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2019 und dem Jahresmittel 2018. Das Jahresmittel berechnet sich als arithmetischer Durchschnittswert der 12 Monatsindizes des Kalenderjahres. Im Jahr 2019 betrug die durchschnittliche Jahresteuerung –1,4%. Der Rückgang ist primär auf tiefere Preise für pharmazeutische Produkte, Schrott, Mineralölprodukte sowie Metalle und Metallhalbzeug zurückzuführen. Während die Preise der inländischen Produzenten um 0,8% sanken, gingen die Importpreise um 2,5% zurück. Im Jahr 2018 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung +2,4% betragen, im Jahr 2017 +0,9%.

Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Schrott verantwortlich. Im Importpreisindex registrierte man steigende Preise gegenüber dem November 2019 insbesondere für Erdöl und Erdgas. Billiger wurden dagegen Metalle und Metallhalbzeug.

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