Schweizerischer Aussenhandel: zwei Schritte vor und einen zurück
Der schweizerische Aussenhandel blieb zum Jahresauftakt auf Expansions-kurs. Der diesjährige Januar zählte allerdings einen Arbeitstag mehr; ar-beitstagbereinigt setzte sich die Wachstumsverlangsamung der Vormonate fort. Die Exportumsätze litten zudem unter rückläufigen Preisen. Die Handelsbi-lanz schloss mit einem Überschuss von 2 Mrd. Fr.
Die Exporte erhöhten sich im Januar 2011 nominal um 5 % auf 15,2 Mrd. Fr. (real: + 15,5 %). Allerdings zählte der diesjährige Januar einen Arbeitstag mehr; bereinigt um diesen Tag stagnierten die Ausfuhren (real: + 9,3 %). Damit hat sich die in den letzten Monaten 2010 erkennbare Wachstumsverflachung im Januar 2011 - auch saisonbereinigt (Vormonatsvergleich) - fortgesetzt. Die Entwicklung war u.a. preisbe-dingt, verringerten sich doch die Exportgüterpreise um hohe 9,1 %. Unter Ausschluss der Pharmasparte betrug der Preisnachlass indes nur noch 2,7 % (real: + 8,0 %).
Die Importe wuchsen innert Jahresfrist nominal um 9,4 % auf 13,3 Mrd. Fr. (real: + 9,8 %). Arbeitstagbereinigt nahmen die Einfuhren um 3,6 % zu (real: + 4,0 %). Mit Blick auf die Vormonate hat sich damit das Wachstum auch importseitig verlangsamt. Die Preise der Importwaren blieben praktisch unverändert. Der Ausschluss der Pharmazeutika ergab einen kleinen Preisabschlag von 0,7 % (real: + 10,2 %).
Da die Importe stärker stiegen als die Exporte, reduzierte sich der Überschuss in der Handelsbilanz gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 %; trotzdem betrug der Aktiv-saldo noch 2,0 Mrd. Fr.



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