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Aussenhandel: Sonderfaktoren drücken Exportergebnis

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Im April 2011 wuchsen die Importe um 5 %, während die Exporte nur minimal zunahmen. Allerdings zählte der Berichtsmonat einen Arbeitstag weniger als der April des Vorjahres; bereinigt fiel das Wachstum in beiden Verkehrsrichtungen höher aus als im bisherigen Jahresverlauf. Der hohe Exportrückgang bei der Chemischen Industrie sowie der kräftige Preisabschlag drückten indes stark auf das Gesamtergebnis.

Von Januar bis April 2011 hielt der schweizerische Aussenhandel seinen Wachs-tumskurs. So nahmen die Exporte um 4,6 % auf 66,0 Mrd. Fr. (real: + 11,4 %) und die Importe um 6,2 % auf 59,2 Mrd. Fr. (real: + 7,8 %) zu. Ausfuhrseitig brillierten die Uhrenindustrie mit einem Verkaufsplus von einem Fünftel. Aber auch die Lieferungen der Maschinen- und Elektronikindustrie sowie der Metallindustrie legten um je 12 % zu. Bezogen auf die Absatzgebiete stützten vor allem die aussereuropäischen Märkte das Wachstum, in erster Linie Asien (+ 13,7 %).

Die Handelsbilanz verzeichnete einen Überschuss von 6,8 Mrd. Fr., der nur 8,0 % unter jenem des Vorjahres lag. Die Preise der Ausfuhrgüter reduzierten sich um 6,2 %, jene der Importwaren um 1,4 %. Unter Ausschluss der Pharmasparte betrug der Preisabschlag exportseitig 3,4 % (real: + 8,3 %) und importseitig 2,0 % (real: + 8,3 %).

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