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Aussenhandel durch Preisrückgang belastet

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Im Oktober nahmen die Exporte nominal leicht zu, während die Importe stagnierten. Weiterhin sehr dynamisch präsentierte sich die Uhrenindustrie. Im Umfeld der anhaltenden Frankenstärke sanken in beiden Verkehrsrichtungen die Preise deutlich, insbesondere exportseitig. Der Überschuss in der Handelsbilanz weitete sich innert Jahresfrist um 10 % auf 2,2 Mrd. Fr. aus.

Die Exporte stiegen nominal um 1,5 % auf 17,0 Mrd. Fr. (real: + 9,5 %), womit sich die bisherige, verlangsamte Entwicklung fortsetzte. Die Exportgüterpreise fielen um hohe 7,3 %. Ohne die verzerrende Preisentwicklung in der Pharmasparte zeigte sich ein Abschlag von lediglich 1,6 % (real: + 3,2 %).

Die Importe stagnierten bei 14,9 Mrd. Fr. (real: + 3,6 %). Das Ergebnis reihte sich grosso modo in den Trend der letzten Monate ein. Dennoch resultierte saisonberei-nigt (Vormonatsvergleich) zum dritten Mal in Folge ein Anstieg. Die Preise der impor-tierten Güter sanken um 3,2 %. Ohne die Pharmasparte ergab sich ein Preisab-schlag von 1,9 % (real: + 2,3 %).

Der Überschuss in der Handelsbilanz betrug 2,2 Mrd. Fr.; das sind 10 % mehr als vor Jahresfrist.

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