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Arbeitskleidung als täglicher Begleiter

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Für viele Menschen gehört die Arbeitskleidung zum täglichen Handwerk, wie das Werkzeug oder der Computer für Arbeitnehmer anderer Branchen. Die Arbeitskleidung macht auf mehrere Weisen Sinn: Sie dient als Hilfsmittel zur Arbeit, ist ein Wiedererkennungswert im Unternehmen und hilft in einigen Jobs als Arbeitssicherung. Arbeitskleidung kann vom Arbeitgeber angeordnet werden und es gibt hinsichtlich der Bereitstellung einige Regeln zu beachten.

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Foto: © Wavebreakmedia

Der Sinn der Arbeitskleidung
Arbeitskleidung wird aus unterschiedlichen Gründen getragen. Angefangen beim einfachen Dresscode, der in Büros oder Banken gefordert wird. Diese dient dazu, dass Kunden bei ihren Besuchen die Anzugsordnung vorfinden, die sie allgemein voraussetzen. Dann existieren Uniformen, wie etwa bei Polizisten, Feuerwehrleuten oder Richtern. Diese dienen der Erkennung innerhalb der Bevölkerung, sodass eine gewisse Akzeptanz erreicht wird. Besonders häufig wird Arbeitskleidung als Corporate Identity eines Unternehmens genutzt. Dies macht dort Sinn, wo die Mitarbeiter häufig von der Bevölkerung gesehen werden und somit ein Werbeeffekt entstehen kann. Als Beispiele seien hier Fast-Food-Restaurants, LKW-Fahrer oder Supermarktmitarbeiter genannt.

Eine ganz besondere Rolle kommt Mitarbeitern zu Teil, die mit Hygienevorschriften arbeiten. Hierunter fallen beispielsweise Ärzte oder Mitarbeiter in der Lebensmittelproduktion. In solchen Fällen muss die Arbeitskleidung den jeweiligen Vorschriften entsprechen und so gefertigt sein, dass sie einer täglichen Kochwäsche standhält. Andere Arbeitskleidung wird getragen, weil sie besonders praktikabel ist. Dies trifft auf Handwerkerkleidung zu. Ein Blaumann beispielsweise deckt die Alltagskleidung gut ab und schützt diese vor Verschmutzungen. Durch zahlreiche Taschen an den Beinen, der Brust und am Gesäss lassen sich unzählige Werkzeuge verstauen, sodass der Handwerker schneller arbeiten kann. Hier bei Engelbert Strauss, dem bekannten Anbieter für Arbeitskleidung, lässt sich Handwerkerkleidung auf einfache Art online beziehen. Ein letzter Sinn von Arbeitskleidung ist die Sicherheit im Berufsleben. Häufig sind in Berufsbekleidungen Sicherheitskomponenten eingebaut. Schulterpolster, Knieschoner, Stahlkappenschuhe, Schutzbrillen oder integrierte Handschuhe seien hier beispielhaft aufgeführt.

Die rechtlichen Bestimmungen
Arbeitskleidung nimmt im Arbeitsrecht einen grösseren Stellenwert ein, als es auf den ersten Blick für möglich erscheint. Besonders einfach sind die Regelungen zur Arbeitskleidung, die als Schutz getragen werden muss und gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Art der Arbeitskleidung muss das Unternehmen seinen Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung stellen. In die Regelungen sind sogar sämtliche Aushilfen jeder Art eingeschlossen. Ähnlich verhält es sich mit Kleidung, die aus Hygienegründen getragen werden muss. Somit sind Arztkittel oder Schlachterschürze ebenfalls vom Arbeitgeber zu stellen.

Die Kosten für die Arbeitskleidung kann das Unternehmen jederzeit beim Finanzamt wieder absetzen. Andere Arbeitskleidung muss vom Arbeitgeber nicht bezahlt werden. Insbesondere die Kosten für private Bürokleidung werden vom Unternehmen nur in den seltensten Fällen übernommen. Bei Handwerkerkleidung oder Arbeitskleidung nach einem Corporate Identity-Konzept sieht dies schon anders aus. Hier übernimmt der Arbeitgeber je nach Philosophie des Unternehmens die Kosten vollständig, zu einem Teil, oder gar nicht. Diese Übernahme der Kosten stellt allerdings einen geldwerten Vorteil dar, sodass der Arbeitnehmer diese "Geschenke" auf jeden Fall bei der jährlichen Steuererklärung mit angeben sollte.

 

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