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Trotz Massenmigration kaum Fachkräfte

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Der Bundesrat hat am 25. Oktober 2017 den zweiten Monitoring-Bericht zur Fachkräfteinitiative gutgeheissen. Aufgrund des voranschreitenden demografischen Wandels, der Zuwanderungspolitik und der Digitalisierung bleiben Fachkräfte aber weiterhin knapp.

Die Fachkräfteinitiative (FKI) wurde 2011 lanciert, um den Fachkräftemangel zu lindern und die Abhängigkeit von ausländischen Fachkräften zu reduzieren. Die Massnahmen sind in vier Handlungsfelder eingeteilt, nämlich der Nach- und Höherqualifizierung entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes, der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Schaffung guter Bedingungen für die Erwerbstätigkeit bis zum Rentenalter und darüber hinaus und der Förderung von Innovationen. Die Massnahmen dienen vor allem der Sensibilisierung, der Eliminierung negativer Erwerbsanreize und der Optimierung von Rahmenbedingungen.

Die Massnahmen der FKI und die vom Parlament beschlossene Stellenmeldepflicht werden bei der Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials voraussichtlich komplementär wirken. Die FKI setzt zur besseren Ausschöpfung beim Potenzial der erwerbstätigen und -fähigen Personen an. Im Fokus stehen Berufsfelder mit starken Anzeichen von Fachkräftemangel. Demgegenüber setzt die Stellenmeldepflicht zur besseren Ausschöpfung bei den Potenzialen der Stellensuchenden an, die bei einem RAV gemeldet sind. 

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