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Grosses Angebot für Schulabgänger im Kanton St. Gallen

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Die aktuelle Schulabgängerumfrage, die das Amt für Berufsbildung des Kantons St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik durchgeführt hat, zeigt für die Jugendlichen eine komfortable Situation. Rund 95 Prozent der im Juli aus der Volksschule austretenden Schülerinnen und Schüler hatten Ende Mai eine Anschlusslösung gefunden. Die Konkurrenz, in der die Lehrbetriebe bei der Rekrutierung ihres Nachwuchses stehen, bleibt weiterhin bestehen.

Die aktuelle Schulabgängerumfrage, die das Amt für Berufsbildung des Kantons St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik durchgeführt hat, zeigt für Jugendliche eine komfortable Situation. Rund 95 Prozent der im Juli aus der Volksschule austretenden Schüler hatten Ende Mai eine Anschlusslösung gefunden. Die Konkurrenz, in der die Lehrbetriebe bei der Rekrutierung ihres Nachwuchses stehen, bleibt weiterhin bestehen. 

Alljährlich Ende Mai führt das Amt für Berufsbildung des Kantons St.Gallen eine flächendeckende Schulabgängerumfrage durch. Am Stichtag 24. Mai 2019 wurden insgesamt 4'786 Jugendliche aus den Sekundar-, Real- und Kleinklassen sowie den Brückenangeboten erfasst – 108 weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist die Zahl demografiebedingt um 1‘327 Jugendliche oder rund 21,7 Prozent gesunken. Bei der Umfrage konnte ein nahezu vollständiger Rücklauf verzeichnet werden. Die Auswertung zeigt sich in der Übersicht (Abbildung 1 im PDF). 

Am Stichtag hatten 4‘518 Jugendliche oder 94,4 Prozent eine Anschlusslösung gefunden (Vorjahr 4‘592 Personen, 93,8 Prozent). Die Zahl der Jugendlichen, die in eine weiterführende Schule übertreten, ist gegenüber dem letztjährigen Wert um 74 Personen oder 1,3 Prozentpunkte gesunken. Leicht gestiegen (+36 Personen bzw. 2,4 Prozentpunkte) ist der Anteil an Jugendlichen, die eine Berufsausbildung beginnen. Demografiebedingt sind es mit 3‘483 Jugendlichen insgesamt 636 weniger als im Jahr 2009, die eine Lehre oder eine Attestausbildung antreten werden. 

564 (Vorjahr 599) Jugendliche werden in eine Zwischenlösung (staatliches Brückenangebot, private Lösung wie Fremdsprachenaufenthalt, Privatschule oder Praktikum) übertreten. Das sind 35 Personen weniger als im Vorjahr. Der Anteil der Jugendlichen mit Zwischenlösung ist mit 11,8 Prozent (Vorjahr 12,2 Prozent) aber weiterhin moderat. Der Anteil an Jugendlichen, die direkt in den Erwerbsprozess einsteigen oder ins Ausland ausreisen, liegt bei 1 Prozent – gleich wie im Vorjahr. 

Der Anteil der Jugendlichen ohne Anschlusslösung ist weiterhin tief und liegt wie in den Vorjahren um die 5-Prozentmarke. 268 Jugendliche, oder 5,6 Prozent, waren am Stichtag der Erhebung noch ohne Anschlusslösung (Vorjahr 302 Jugendliche, 6,2 Prozent). Zum gleichen Zeitpunkt waren im kantonalen Lehrstellennachweis LENA 1'674 (Vorjahr 1‘501) offene Ausbildungsplätze in etwa 150 Berufen ausgewiesen.

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