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Coronavirus: Lehrstellenmarkt soll weiter stabilisiert werden

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Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt setzen sich dafür ein, dass sich die Covid-19 Pandemie so wenig wie möglich negativ auf die Berufsbildung auswirkt. Dazu beobachtet die von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte «Task Force Perspektive Berufslehre 2020» den Lehrstellenmarkt.

Im Rahmen des vom Bund Ende Mai 2020 neu eingerichteten Förderschwerpunktes «Lehrstellen Covid-19» sind bereits aus allen Landesteilen erste Gesuche und Anfragen zur Finanzierung neuer Massnahmen eingegangen. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI bewilligte beispielsweise das Projekt «Berufswahl- und Lehrstellencoaching mit virtueller Lehrstellenbörse für Schulabgängerinnen und Schulabgänger», welches der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband eingereicht hat.

Das Projekt gibt Schülerinnen und Schülern, die im Abschlussjahr der obligatorischen Schulzeit noch keine Anschlusslösung in der beruflichen Grundbildung gefunden haben, gezielt Unterstützung im Berufswahlprozess und bei der Lehrstellensuche. Ebenfalls gutgeheissen hat der Bund das Projekt «Bewerbungstraining» von Young Enterprise Switzerland YES. Das Projekt begleitet in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler aktiv in ihrem Bewerbungsprozess, motiviert sie, eine berufliche Grundbildung anzutreten und bereitet sie durch gut geschulte «Volunteers» aus der Wirtschaft für die Lehrstellenbewerbung vor.

Gesamtschweizerisch sind per Ende Mai 2020 knapp 48'000 Lehrverträge unterzeichnet worden. Im Vergleich zum Mai 2019 sind dies 4% weniger abgeschlossene Lehrverträge.

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