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Erneutes Beschäftigungswachstum

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Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlicht werden, zeigen ein leichtes Beschäftigungswachstum. Der Beschäftigungsrückgang im sekundären Sektor hat nachgelassen und die Zahl der Beschäftigten im tertiären Sektor wächst weiter an. Erstmals seit dem 4. Quartal 2007 zeigen alle in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren eine positive Tendenz. Besonders ausgeprägt ist der wiedergewonnene Optimismus im sekundären Sektor.

Am Ende des 2. Quartals 2010 zählte die Schweiz gemäss Erwerbstätigenstatistik (ETS; provisorische Werte) 0,5 Prozent mehr Erwerbstätige als ein Jahr zuvor. Die Zahl der schweizerischen Arbeitskräfte blieb stabil (-0,1%), während bei den ausländischen Arbeitskräften eine Zunahme von +2,1 Prozent verzeichnet wurde.

Gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) stieg die Zahl der Beschäftigten innert Jahresfrist um 0,6 Prozent. Im sekundären Sektor betrug der Rückgang 0,6 Prozent, während im tertiären Sektor eine Zunahme von 1,0 Prozent registriert wurde. Saisonbereinigt war gegenüber dem vorangegangenen Quartal ein Beschäftigungswachstum von 0,2 Prozent zu beobachten.

Die in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren der BESTA weisen auf eine weitere Verbesserung der Beschäftigungssituation in den nächsten Quartalen hin. Im Jahresvergleich ist bei allen in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren ein Aufwärtstrend festzustellen (Index der offenen Stellen: 158; +14%, Indikator der Beschäftigungsaussichten: 1,05; +4,7%, Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung: 28%; +3,9%).

Erwerbstätige: Vergleichbare Zunahme bei Männern und Frauen

Am 30. Juni 2010 gingen in der Schweiz 4,547 Millionen Personen einer Erwerbsarbeit nach. Erstmals seit 11 Quartalen erreichte die jährliche Zunahme der Erwerbstätigenzahl bei den Männern (+0,5% auf 2,484 Millionen) einen ähnlich hohen Wert wie bei den Frauen (+0,6% auf 2,062 Millionen).

Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte stieg in fast allen Aufenthaltskategorien (Niedergelassene: +0,7%; Aufenthalter/innen: +4,8%; Grenzgänger/innen: +3,2%; Kurzaufenthalter/innen: +0,6%). Lediglich die Kategorie «andere» (mehrheitlich erwerbstätige Personen im Asylprozess) war mit -9,6 Prozent rückläufig gegenüber dem 2. Quartal 2009.

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