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Chancengleichheit: Kein Zutritt für Frauen?

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Schafft eine Frauenquote Abhilfe? Sind solche Massnahmen wirklich notwendig in Zeiten der Gleichberechtigung? Die aktuelle Umfrage des Karriereportals Monster.ch vermittelt diesen Eindruck.

73 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer geben an, dass in ihrem Unternehmen weibliches Führungspersonal unterrepräsentiert sei. Nur bei 21 Prozent der Befragten sind beide Geschlechter in der Chefetage ähnlich stark vertreten. In der Überzahl sind weibliche Führungskräfte in Schweizer Unternehmen entsprechend selten. Lediglich 6 Prozent antworten, dass in ihrem Unternehmen hauptsächlich Frauen den Ton angeben.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in der Chefetage/Führungsebene an Ihrem Arbeitsplatz ausgeglichen?

Ja, es gibt in der Führungsebene in etwa gleich viele Männer wie Frauen in meinem Unternehmen. 21%

Nein, in der Chefetage sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. 73%

Nein, in meinem Unternehmen haben mehr Frauen Führungspositionen und bestimmen ganz klar, wo es lang geht. 6%

Der Vergleich mit Deutschland und Österreich zeichnet ein ähnliches Bild, wobei die Gleichstellung bei unserem östlichen Nachbarn noch am weitesten fortgeschritten zu sein scheint. 67 Prozent der Befragten geben an, dass die Führungsebene weiblich unterbesetzt sei, immerhin 21 Prozent stellen aber ein ausgeglichenes und 12 Prozent ein Verhältnis zugunsten der Frauen fest. In Deutschland sehen 78 Prozent der Umfrageteilnehmer Frauen in Führungspositionen in der Minderheit. Nur gerade 13 Prozent geben an, dass in ihrem Unternehmen Gleichberechtigung herrscht. Und bei immerhin 9 Prozent der Umfrageteilnehmer geben weibliche Führungskräfte den Ton an.

"Die stärkere Einbindung der Frauen in den Arbeitsmarkt sollte angesichts des Fachkräftemangels selbstverständlich sein", sagt Dr. Falk von Westarp, Country Manager bei der Monster Worldwide Switzerland AG. "Arbeitgeber, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen und Frauen in Weiterbildungsangebote für Führungskräfte stärker einbinden, können sich im War for Talents, dem Wettbewerb um die besten Köpfe, positiv abheben."

1.694 Befragte in Deutschland, Österreich und der Schweiz stimmten vom 4. bis zum 17. Oktober 2010 bei der Umfrage ab. Das Karriereportal Monster führt in regelmässigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

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