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Spielkonsolen immer beliebter

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Mehr Leute in der Schweiz finden zunehmend Gefallen an Spielkonsolen. So verdreifachten sich die Importe dieser Geräte innerhalb von 10 Jahren. Im letzten Jahr gelangten 589'000 Geräte im Wert von 103 Mio. Fr. in die Schweiz, d.h. für jeden sechsten Haushalt eine Spielkonsole.

Im Jahr 2010 führte die Schweiz 589'0001 Spielkonsolen im Gesamtwert von 103 Mio. Fr. ein. Bei diesen Geräten handelt es sich ausschliesslich um stationäre Standgeräte, die in der Regel an Fernseher anzuschliessen sind. Vor zehn Jahren betrugen die Importe noch 174'000 Stück. In den darauf folgenden Jahren wuchsen die Einfuhren durchschnittlich jährlich um 13 % bis sie im Jahr 2008 erstmals die Marke von 700'000 Einheiten überschritten; gelangten im Jahr 2000 pro 20 Haushalte eine Konsole in unser Land, waren es im Jahr 2010 bereits pro 6 Haushalte eine Marke von 700'000 Einheiten überschritten; gelangten im Jahr 2000 pro 20 Haushalte eine Konsole in unser Land, waren es im Jahr 2010 bereits pro 6 Haushalte eine.

Hightech zum tieferen Preis

Im Jahr 2000 kostete eine Spielkonsole an der Grenze (d.h. ohne jegliche Einfuhrabgaben) durchschnittlich 256 Fr. Nach dem Höchstwert von 304 Fr. im Jahr 2001 ging der Durchschnittspreis kontinuierlich auf 175 Fr. im Jahr 2010 zurück. Parallel zum Preisrückgang rüsteten die Produzenten die Spielkonsolen mit dem neuesten Stand der Technik auf. So bieten die Geräte der jüngsten Generation erweiterte Multimedia-funktionalitäten wie z.B. Video-DVDs abspielen, Onlinezugang und Spielsteuerungen mittels Bewegungssensoren an.

Deutschland, die Niederlande und Österreich als Hauptlieferanten

Im Jahr 2010 bezog die Schweiz 9 von 10 Spielkonsolen aus Deutschland, den Nie-derlanden und Österreich. Dabei entfiel der Hauptharst der Importe auf Deutschland mit 47 % (278 328), gefolgt von den Niederlanden mit 32 % (187 415) und Österreich mit 11 % (64 697). Diese Resultate sind allerdings insofern zu relativieren als die er-wähnten Länder vermehrt als Wiederverkäufer zwischen den asiatischen Produzenten und dem europäischen Markt – darunter auch die Schweiz – auftreten.

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