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Kein Frühlingserwachen im schweizerischen Aussenhandel

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In den ersten drei Monaten 2012 nahmen die Ausfuhren nur leicht zu, während die Einfuhren praktisch stagnierten. Der Exportanstieg stützte sich allerdings auf nur 3 Branchen und der Mehrumsatz wurde im aussereuropäischen Raum erzielt. Die Handelsbilanz wies dabei einen Überschuss von 5,9 Mrd. Fr. auf..

Nur 3 der 10 wichtigsten Exportbranchen schrieben in den ersten drei Monaten 2012 ein Plus.Die Chemisch-Pharmazeutische Industrie exportierte vor allem dank gestiegener Verkäufe von Medikamenten und immunologischen Produkten insgesamt 3 % mehr.Die Exporte der Nahrungs- und Genussmittelindustrie nahmen insgesamt leicht zu.

Demgegenüber büssten die Exporte der Bekleidungs- und der Metallindustrie sowie der Kunststoffindustrie je rund 6 % ein. Gleich um 11 % tiefer kam der Auslandumsatz der zweitgrössten Exportbranche, der Maschinen- und Elektronikindustrie zu liegen. Damit schrieb die Branche im dritten Quartal in Folge ein Minus.

Einbruch auf dem Hauptmarkt Europa
Auf dem Hauptmarkt, Europa, verringerte sich der Absatz merklich. Während die Exporte in die Türkei und nach Griechenland um je einen Fünftel einbrachen, sanken jene nach Spanien, Italien und Österreich zwischen 11 und 13 %. Um 8 % verminderten sich zudem die Ausfuhren nach Frankreich. Dagegen nahmen die Lieferungen nach Deutschland leicht zu.Der Versand nach Afrika sank insgesamt um 5 %.

Konjunkturelle Entwicklung

Im 1. Quartal 2012 beliefen sich die Exporte auf 50,4 Mrd. Fr. Saisonbereinigt (Vorquartal) gingen die Ausfuhren nominal um 1,6 % zurück. Insgesamt flachte sich die Exportentwicklung damit ab. Die Preise der ausgeführten Güter verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,3 %.

Die Importe erreichten 44,5 Mrd. Fr. Saisonbereinigt stagnierten diese nahezu gegenüber dem Vorquartal. Die seit dem 3. Quartal 2010 festgestellte flache Entwicklung setzte sich damit fort. Die Preise der Importwaren sanken um 1,6 %.

Aussenhandel im März 2012: Exporte harzen

Der Aussenhandel im Monat März war in beiden Verkehrsrichtungen rückläufig. So gingen die Exporte um 3,3 % auf 17,5 Mrd. Fr.  zurück und die Importe um 8,0 % auf 15,8 Mrd. Fr. Allerdings zählte der diesjährige März einen Arbeitstag weniger.

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