UBS: 349 Millionen Franken Verlust wegen Facebook
UBS mit einem Vorsteuergewinn im 2. Quartal von CHF 951 Millionen; Zunahme der Nettoneugelder im Wealth Management auf CHF 13,2 Milliarden; branchenführende Kernkapitalquote (Tier 1) gemäss Basel 2.5 weiter verstärkt auf neu 19,2%; Ziel der Basel-III-Kapitalquote1 von 13% auf Basis stufenweiser Umsetzung bereits übertroffen; risikogewichtete Aktiven1 (RWA) gemäss Basel III um CHF 45 Milliarden reduziert; RWA-Zielgrössen im Konzern und in der Investment Bank nach unten revidiert.
Bei schwierigen Marktbedingungen mit erhöhter Volatilität und mehr Zurückhaltung bei den Kunden führte UBS die Umsetzung ihrer Strategie fort. Dies beinhaltete das kontinuierliche Engagement für Kunden und resultierte in einem Vorsteuergewinn von CHF 951 Millionen. Gestützt auf sorgfältiges Kostenmanagement bleibt UBS auf Kurs, die gesamten geplanten Kosteneinsparungen bis Ende 2013 realisieren zu können.
Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 425 Millionen im 2. Quartal
Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich im 2. Quartal 2012 auf CHF 425 Millionen, gegenüber CHF 827 Millionen im 1. Quartal. Der Vorsteuergewinn ging von CHF 1304 Millionen auf CHF 951 Millionen zurück, primär bedingt durch niedrigeren Handelserfolg (ohne eigene Verbindlichkeiten) sowie einen Rückgang des Erfolgs aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft und dem höheren Geschäftsaufwand.
Die Investment Bank verzeichnete im 2. Quartal 2012 einen Vorsteuerverlust von CHF 130 Millionen, während im 1. Quartal 2012 noch ein Vorsteuergewinn von CHF 730 Millionen resultierte. Die Erträge im Wertpapiergeschäft gingen als Folge der schwierigen Marktbedingungen deutlich zurück. Zusätzlich belastet wurde das Ergebnis durch Verluste von CHF 349 Millionen im Zusammenhang mit dem Facebook-Börsengang.



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